Bekleidungsbranche spürt wegen Corona wieder mehr Gegenwind

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Seit Jahren hat die Schweizer Bekleidungsbranche mit rückläufigen Einnahmen zu kämpfen. Im Zuge der Corona-Krise dürfte nun laut dem Marktforscher GfK auch in diesem Jahr der zuletzt aufgetauchte Silberstreifen am Horizont wieder verschwinden.

    Die Bekleidungsbranche in der Schweiz spürt den Corona-Gegenwind: ein Geschäft von Chicorée in Luzern (Archivbild).
    Die Bekleidungsbranche in der Schweiz spürt den Corona-Gegenwind: ein Geschäft von Chicorée in Luzern (Archivbild). - sda - KEYSTONE/OBS/CHICOREE MODE AG/MARTIN RICHARD

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gemäss den neusten Zahlen zum Bekleidungsmarkt von GfK konnte zudem auch im Jahr 2019 das wachsende Onlinegeschäft den Rückgang im Gesamtmarkt nicht kompensieren.

    Konkret betrug das Totalvolumen 2019 rund 8,2 Milliarden Franken. Seit den letzten acht Jahren entspreche dies einem Umsatzrückgang von 2,5 Milliarden.

    Die aktuelle Corona-Krise habe zudem einen starken negativen Einfluss auf die Branche. Die Schliessung der Geschäfte gebe dem Online-Bereich zwar einen weiteren Schub, lasse den Gesamtmarkt - stationär wie online - aber erneut leiden.

    Daher sei anstatt der für 2020 ursprünglich prognostizierten Erholung aufgrund der fehlenden eineinhalb Verkaufsmonaten erneut mit einem Rückgang der Umsätze zu rechnen. Eine der grössten Herausforderung für die Branche sei es derzeit, die richtige Balance zwischen stationärem und Online-Handel zu finden.

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