Umwelt

    Auto-Reklame in Frankreich muss für umweltfreundliche Alternativen werben

    AFP
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    Frankreich,

    Auto-Reklame muss in Frankreich künftig verpflichtend mit Hinweisen auf umweltfreundlichere Alternativen der Fortbewegung verknüpft werden.

    Lieber Rad- statt Autofahren
    Lieber Rad- statt Autofahren - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Bewegen und weniger verschmutzen» lautet das Motto.

    Die entsprechende Neuregelung wurde von der Regierung in Paris in dieser Woche im offiziellen Amtsblatt veröffentlicht, sie tritt im März in Kraft. Umweltgruppen setzen sich seit Jahren für eine derartige Regelung ein - am liebsten hätten sie aber ein völliges Verbot der Auto-Reklame.

    Die Auftraggeber von Auto-Reklame sind nach der Neuregelung verpflichtet, die umweltfreundlichere Alternative bei Werbung in allen Medien zu verbreiten. Verpflichtend ist dabei immer der Hashtag «#SeDeplacerMoinsPolluer» (Bewegen und weniger verschmutzen). Hinzu muss eine von drei standardisierten Botschaften kommen. Diese lauten «Über Carsharing nachdenken», «Für den täglichen Gebrauch öffentliche Verkehrsmittel nutzen» und «Bei kurzen Wegen lieber gehen oder Radfahren».

    Entsprechend der französischen Gesetzgebung soll Reklame für die am stärksten umweltverschmutzenden Autos, darunter viele SUVs, ab 2028 ganz verboten werden.

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