Aussichten für Schweizer Stellensuchende bleiben gemäss KOF gut

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    Zürich,

    Vor allem dank der guten Inland-Konjunktur bleiben die Aussichten für Stellensuche in der Schweiz gemäss der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gut.

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    Die Aussichten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sind gut, die Unternmehmen schaffen tendenziell neue Stellen. Ausnahme ist die Industrie, wo die Zahl der Stellen insgesamt in den kommenden Monaten eher sinken dürfte. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut der ETH-Konjunkturforschung sind die Aussichten für Schweizer Arbeitssuchende gut.
    • Der KOF-Beschäftigungsindikator lliegt demnach im dritten Quartal bei 5,0 Punkten.

    Die Aussicht für Stellensuche in der Schweiz bleibt im Herbst weiterhin gut. So plant eine Mehrheit der Firmen in inlandorientierten Branchen, in den nächsten Monaten ihre Beschäftigung zu erhöhen – sprich Arbeitsstellen zu schaffen.

    Die recht erfreulichen Arbeitsmarktaussichten sind vor allem einer guten Konjunktur im Inland zu verdanken, wie aus dem vierteljährlich von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) berechneten KOF Beschäftigungsindikator hervorgeht.

    Der Wert notierte im dritten Quartal des laufenden Jahres bei 5,0 Punkten. Damit liegt er tendenziell höher als im Laufe der vergangenen Jahre.

    Unterschiede in den Branchen

    Allerdings zeigen sich Unterschiede zwischen den Branchen. So geben viele Baufirmen an, ihre Beschäftigung ausbauen zu wollen. Auch bei den Finanz- und Versicherungsunternehmen sind die Erwartungen positiver als zuletzt, heisst es weiter.

    Deutlich im Plus liegt den Angaben zufolge der Beschäftigungsindikator der übrigen Dienstleister. Hierzu zählen unter anderem Firmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, aus dem Verkehrs- und Wohnungswesen sowie der Verwaltung und Führung von Unternehmen.

    Auch im Gastgewerbe sich die Aussichten für Beschäftigungssuchende angestiegen. Diese Entwicklung spiegelt laut KOF den guten Tourismussommer wider.

    Dem stehen schlechte Aussichten in der Industrie gegenüber. Hier wird vermehrt mit einem Stellenabbau gerechnet, wie der negative Beschäftigungsindikator der Branche zeigt. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass die Nachfrage aus dem Ausland aufgrund der schleppenden weltwirtschaftlichen Entwicklung zurückgegangen ist.

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