Airbus muss wegen Rolls Royce Produktionspläne ändern

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    Frankreich,

    Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss wegen der Probleme des Triebwerksherstellers Rolls-Royce seine Produktionspläne für 2018 ändern.

    Ein Airbus A400M steht während einer Präsention der Bundeswehr auf dem militärischen Teil des Flughafens Tegel.
    Ein Airbus A400M steht während einer Präsention der Bundeswehr auf dem militärischen Teil eines Flughafens. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Airbus muss seine Produktionspläne für 2018 ändern.
    • Rolls-Royce kommt mit der Lieferung der Antriebe für den Langstreckenjet A330neo nicht hinterher.

    Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss wegen der Probleme des Triebwerksherstellers Rolls-Royce seine Produktionspläne für 2018 ändern. Airbus-Chef Tom Enders will im Gesamtjahr zwar weiterhin rund 800 Passagier- und Frachtflugzeuge ausliefern, wie er bei der Vorlage der Quartalszahlen am Mittwoch in Toulouse klarstellte. Allerdings rechnet er darin jetzt auch rund 18 Exemplare des von Bombardier übernommenen Mittelstreckenjets Airbus A220 ein. Rolls-Royce kommt mit der Lieferung der Antriebe für den modernisierten Langstreckenjet A330neo nicht hinterher.

    Im Sommer lief es für Airbus im laufenden Geschäft besser als gedacht. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 15,45 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) sprang dank mehr ausgelieferter Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe von 655 Millionen im Vorjahr auf fast 1,6 Milliarden Euro in die Höhe. Analysten hatten einen nicht ganz so starken Anstieg erwartet.

    Unter dem Strich verdiente Airbus 957 Millionen Euro – gut dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Für das laufende Jahr peilt das Management weiterhin ein bereinigtes Ebit von etwa 5 Milliarden Euro an.

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