Air France KLM legt ein Jahr nach Streiks im zweiten Quartal zu

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Ein Jahr nach den Streikt legt Air France wieder zu. Das operative Ergebnis lag mit 400 Millionen Euro (440 Mio. Franken) 16 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

    flugunfall und flugzwischenfall
    Für die Air France und Airbus hat das Unglück keine Folgen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Air France hat im zweiten Quartal 2019 bei den Geschäftszahlen zugelegt.
    • Dies, nachdem die Streiks vor einem Jahr das Unternehmen stark belasteten.

    Die Fluggesellschaft Air France KLM hat nach einem schwachen Jahresstart im zweiten Quartal wieder zugelegt. Das operative Ergebnis lag mit 400 Millionen Euro fast 16 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit.

    Damals hatten allerdings Streiks bei Air France das Unternehmen mit 260 Millionen Euro belastet. Eine gute Nachfrage nach Langstreckenflügen trieb den Umsatz nun um gut sechs Prozent auf rund sieben Milliarden Euro nach oben. Die Aktie von Air France KLM legte im frühen Handel an der Börse in Paris um rund 4,2 Prozent zu.

    Auch der späte Ostertermin in diesem Jahr spielte Air France KLM in die Karten. Allerdings bekam der Konzern gestiegene Kerosinpreise zu spüren. Eine höhere Steuerbelastung liess zudem den Nettogewinn um gut ein Viertel auf 80 Millionen Euro einbrechen.

    Anzahl Fluggäste stieg

    Im ersten Quartal hatte das Unternehmen noch von einer Steuererstattung profitiert. Eine, ohne die der damalige Quartalsverlust noch deutlich höher ausgefallen wäre.

    Die Zahl der Fluggäste stieg im Zeitraum von April bis Juni um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Auslastung der Maschinen legte um 1,3 Prozentpunkte zu. Ausserdem lagen die Ticketpreise 0,8 Prozent höher. Das ohnehin weniger gewichtige Frachtgeschäft geriet dagegen wegen Überkapazitäten in Nordamerika und Asien weiter unter Druck.

    Neue Flotte für Air France

    Die Fluggesellschaft will nun ihre Flotte verjüngen und 60 Mittelstrecken-Jets vom Typ A220-300 bei Airbus bestellen. Dies teilte der Flugzeugbauer am Dienstag mit. Mit sparsameren Flugzeugen will Air France KLM auch den weiter steigenden Kerosinpreisen entgegenwirken.

    Das Unternehmen rechnet fürs Gesamtjahr mit 550 Millionen Euro Mehrausgaben für Treibstoff im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig will Air France KLM ihre A380-Flotte bis zum Jahr 2022 komplett ausmustern.

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