Wurde Besitzer des Supermarket-Clubs gehackt?

    Laura Del Favero
    Laura Del Favero

    Zürich,

    Ein Zürcher Nachtclub-Besitzer wetterte auf Facebook gegen die LGBT-Community. Daraufhin hagelte es Kritik. Nun verrät er: «Kommentar stammt nicht von mir.»

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    Die bunte Regenbogen-Flagge steht für die LGBTQ-Community. (Symbolbild) - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Facebook-Account von Sandro Bohnenblust wurde offenbar gehackt.
    • In seinem Namen wurde ein LGBT-Hate-Post veröffentlicht.

    LGBT steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Innerhalb der Community aber auch in der Bevölkerung hat sich das Akronym durchgesetzt – zumindest weitgehend.

    LGBQ
    Die LGBT-Community ist noch nicht bei allen Menschen akzeptiert. - Keystone

    Denn noch immer gibt es Skeptiker. Eine von ihnen schien Sandro Bohnenblust zu sein. Der Besitzer des Zürcher Nachtclubs Supermarket bezeichnete LGBT in einem Facebook-Post als «sexuelles Chaos und verderben der Familienstruktur». Auch macht er die Community für höhere Armut, übertragbare Krankheiten und die Zerstörung sozialer Stabilität verantwortlich.

    Sandro Bohnenblust
    Supermarket-Gäste distanzieren sich nach den Äusserung vom Züricher Nachtclub und dessen Besitzer Sandro Bohnenblust. - Instagram

    Clubgänger zeigten sich schockiert und distanzieren sich von den Worten. Auf eine Anfrage von Nau.ch am Nachmittag offenbart Bohnenblust Stunden später: «Der Kommentar stammt nicht von mir.» Der Clubbesitzer habe Logins aus unbekannten Orten und Geräten im Facebook-Suchverlauf gefunden.

    «Ich bin gerade ziemlich aufgelöst und verwirrt, warum sowas passieren konnte», gesteht Bohnenblust. Er habe das Passwort inzwischen geändert und alle angemeldeten Geräte entfernt.

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