WMO läutet internationales Jahr zur Erhaltung der Gletscher ein

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Der dramatische Gletscherschwund weltweit ist eine alarmierende Bedrohung für die Trinkwasserversorgung der Menschheit.

    Ein Gletscher in der Schweiz.
    Könnte die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden, blieben 54 Prozent der nicht-polaren Gletscher erhalten. (Archivbild) - keystone

    Der dramatische Schwund etlicher Gletscher weltweit hat alarmierende Folgen für die Weltgemeinschaft. Sie als Trinkwasserquellen zu erhalten, sei eine Frage des Überlebens für die Menschheit, warnt Gletscherforscher John Pomeroy von der kanadischen Universität Saskatchewan.

    Rund 275'000 Gletscher gibt es weltweit. Mehr als zwei Milliarden Menschen sind darauf angewiesen, dass Schmelzwasser aus Gletschern Flüsse und Seen nährt – für Trinkwasser, für die Landwirtschaft, die Industrie oder die Herstellung nachhaltiger Energie, wie Pomeroy sagte.

    Die Weltwetterorganisation (WMO) hat in Genf das «Internationale Jahr der Erhaltung der Gletscher» offiziell eingeläutet, um ein Schlaglicht auf ihre Bedeutung zu werfen. Am 21. März wird zudem erstmals der Welt-Gletscher-Tag begangen.

    Klimawandel als Hauptursache für Gletscherschwund

    Forscherinnen und Forscher lassen keine Zweifel an der Hauptursache für den Schwund: Es ist der Klimawandel. Nur, wenn die menschengemachten Treibhausgase reduziert und der Klimawandel begrenzt werde, könnten Gletscher gerettet werden. «Gletschern ist es egal, ob wir der Wissenschaft glauben oder nicht, sie schmelzen einfach», sagte Pomeroy.

    Zudem trägt die Schmelze den Angaben zufolge bereits etwa einen Millimeter pro Jahr zum Anstieg des Meeresspiegels bei. Wenn alle Gletscher geschmolzen wären, würde der Anstieg 32 Zentimeter betragen, sagte Isabelle Gärtner-Roer vom Gletscher-Monitoring-Dienst der Universität Zürich.

    Massnahmen wie das teure Abdecken von Gletschern mit Planen, um sie vor der Sonne zu schützen, könnten begrenzt helfen, wenn etwa eine bestimmte Skipiste geschützt werden solle. Global sei das aber keine Lösung zur Rettung der Gletscher.

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    Kommentare

    User #3748 (nicht angemeldet)

    Scheinheilig unter Ausschluss der Bevölkerung Sachen bekunden und dann mit Riesenschiffen anschaukeln sowie vielfresser Limos.

    User #4344 (nicht angemeldet)

    Wachsender Meeresspiegel? 3 mm seit den 50er Jahren.

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    Durch Klimawandel

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