Wegen Trockenheit fliesst weniger Wasser die Limmat hinunter
Wegen der anhaltenden Trockenheit fliesst ab Donnerstag weniger Wasser vom Zürichsee die Limmat hinunter. Das Bundesamt für Umwelt hat entschieden, den Abfluss von 30 Kubikmeter pro Sekunde auf 20 Kubikmeter zu senken.

Ziel ist, dass angesichts der anhaltenden Trockenheit mehr Wasser im Zürichsee bleibt und sein Pegel langsamer sinkt, wie der Bund am Mittwoch mitteilte. Der Kanton Zürich hatte die Massnahme beim Bund beantragt, der für den Entscheid auch die Kantone Aargau, Schwyz und St.Gallen einbezog.
Mit der tieferen Abflussmenge fliesst nun noch weniger Wasser die Limmat hinunter, was sich nicht nur auf die Wasserkraftwerke, sondern auch auf das Ökosystem auswirken könnte. Negative Auswirkungen auf die Fische und andere Wasserlebewesen liessen sich nicht gänzlich ausschliessen, schreibt der Bund.
Weil die Wassertemperaturen inzwischen aber deutlich tiefer sind als im Hochsommer, rechnet der Bund nicht mit einem Fischsterben. Die Abflussmenge bleibt vorerst bis Ende Oktober auf 20 Kubikmeter gedrosselt. Dann werde die Situation auch mit Blick auf die beginnende Laichzeit der Forellen neu beurteilt.
Grössere, länger anhaltende Regenfälle, welche den Wasserpegel wieder anheben könnten, sind derzeit nicht in Sicht.










