Wärmster Juli seit Messbeginn ist absehbar

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    Bern,

    Die Schweizer Mitteltemperatur im Juli 2026 hat kurz vor Monatsende den ersten Rang seit Messbeginn im Jahr 1864 belegt. Sie lag 3,2 Grad über der Referenzperiode von 1991 bis 2020, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) mitteilte.

    Der Juli 2026 könnte als der wärmste und einer der trockensten seit Messbeginn eingehen. (Symbolbild)
    Der Juli 2026 könnte als der wärmste und einer der trockensten seit Messbeginn eingehen. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Die landesweit gemittelte Monatstemperatur betrug gemäss Klimabulletin von Meteoschweiz vom Donnerstag 17,8 Grad. An den verschiedenen Messstationen wurden Abweichungen von plus 1,4 bis 4,4 Grad zur Referenzperiode registriert. Dabei wurden die Prognosen bis Monatsende berücksichtigt.

    Die höchsten Abweichungen verzeichneten die Regionen Basel, Jura und Mittelland. Mit einem Monatsmittel von 16,5 Grad lag die Station La Dôle 4,4 Grad über der Referenzperiode, gefolgt von Neuenburg und Basel/Binningen mit plus 4,2 und 3,6 Grad Abweichung.

    Bis kurz vor Monatsende wurden gemäss Klimabulletin die höchsten je gemessenen Mitteltemperaturen für den Juli gemessen. Der bisher wärmste Juli war der im Jahr 2015.

    Die Temperaturen sind aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren nicht aussergewöhnlich, sondern gemäss Meteoschweiz in den Klimawandel einzuordnen. So sei der Temperaturanstieg seit der vorindustriellen Referenzperiode von 1871 bis 1900 signifikant. Die Mitteltemperatur im Juli sei in den vergangenen 140 Jahren um 3,5 Grad angestiegen.

    Auf der Alpensüdseite wurde im Juli eine Hitzeperiode von 24 Tagen registriert, was einen Rekordwert in der Messreihe seit 1961 darstellt. Diese Serie war mit nur einem Tag Pause am 1. Juli die Fortsetzung der 14-tägigen Hitzeperiode von Ende Juni.

    Viel Sonnenschein, wenig Niederschlag

    Die Summe der Niederschläge lag im Juli verbreitet unter den Werten aus der Referenzperiode. Die geringsten Niederschläge wurden in den Regionen Mittelland, Jura, Alpennordhang und Alpensüdseite registriert. Am meisten regnete es im Vergleich zur Referenzperiode in der Region Wallis.

    Entsprechend lag die Sonnenscheindauer verbreitet über dem Wert der Referenzperiode, besonders in den Regionen Chasseral und La Chaux-de-Fonds, während die Regionen Nord- und Mittelbünden, Wallis, Engadin und Alpensüdseite im Vergleich die geringsten Sonnenscheindauern verzeichneten.

    Kommentare

    User #5008 (nicht angemeldet)

    Ich bin ja auch für Klimaschutz aber das wird überhaupt nichts ändern, dazu ist es schon lange zu spät. Wir sollten uns vermehrt um Anpassung bemühen.

    User #1712 (nicht angemeldet)

    2185 ist wohl ein bisschen schwer von Begriff 😁☀️ Natürlich begreife ich dass die Wärme den Menschen ,die in Beton und auf Asphalt leben dürfen,beim Denken etwas zusetzt 👋

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