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    Vater verletzt Sohn mit Hammer: Gericht lehnt Freilassung ab

    Keystone-SDA Regional
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    Aarau,

    Ein Vater verletzte im Frühling 2023 seinen minderjährigen Sohn in der Region Aarau schwer, indem er ihm mit einem Hammer auf den Kopf schlug.

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    Vater schlägt Sohn mit Hammer: Gericht bestätigt Sicherheitshaft. (Symbolbild) - keystone

    Mit einem Hammerschlag auf den Kopf hat ein Vater in der Region Aarau im Frühling 2023 seinen minderjährigen Sohn schwer verletzt. Der mutmassliche Täter bleibt in Sicherheitshaft. Das Obergericht wies die Beschwerde des gewalttätigen Mannes ab.

    Das Zwangsmassnahmengericht ordnete am vergangenen 14. November Sicherheitshaft für den mutmasslichen Täter an, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Entscheid der Beschwerdekammer des Obergerichts hervorgeht. Das Obergericht stützt die Auffassung der Vorinstanz, dass eine Wiederholungsgefahr bestehe.

    Der am 16. April 2023, dem Tag der Tat, festgenommene Mann hatte sich zuvor bereits zwei Mal vor Obergericht ohne Erfolg gegen die Untersuchungshaft gewehrt.

    Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau erhob im November gegen den Vater Anklage wegen versuchter Tötung. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren, wie aus dem Beschwerdeentscheid des Obergerichts hervorgeht.

    Laut Obergericht ist es unbestritten, dass der Mann seinem Sohn mit einem Hammer auf den Kopf schlug.

    Sohn musste notfallmässig operiert werden

    Der Schlag mit der flachen Hammerseite verletzte den minderjährigen Sohn schwer. Im Spital musste er notfallmässig am Kopf operiert werden.

    Die Verletzungen legen gemäss eines Gutachters den Verdacht einer intensiven Krafteinwirkung des Hammers auf den Kopf des Opfers nahe, wie es in einem früheren Entscheid des Obergerichts hiess. Der Gutachter sprach demnach von einer konkreten Lebensgefahr.

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    Eine Ambulanz. (Symbolbild) - keystone

    Der Mann durfte den Sohn nur unter Begleitung besuchen. Bei so einem Besuch hatte der Vater mutmasslich aus dem Nichts und ohne jegliche Vorwarnung von hinten mit dem Hammer auf den Kopf des Sohnes geschlagen. Das Opfer gab bei der späteren Befragung an, der Vater habe einen Rucksack bei sich gehabt.

    Er habe gesagt, es sei kalt und er wolle die Türe schliessen. «Dann habe ich mich nicht so gut auf ihn geachtet. Plötzlich kam er von hinten zu mir und schlug mir auf den Kopf», wird der Sohn zitiert. Er war nicht alleine zu Hause.

    Gericht: Wohl eine geplante Tat

    Das Obergericht führt in seinem Beschwerdeentscheid aus, strittig sei einzig, ob der Mann in Notwehr oder mit einem zumindest eventualvorsätzlichen Tötungsvorsatz gehandelt habe.

    Das Obergericht stützt sich zudem auf ein psychiatrisches Gutachten, wonach wohl von «einer zuvor geplanten Tat» ausgegangen werden müsse. Der Mann wird im Gutachten als «gefährlich» bezeichnet. (Urteil SBK.2023.346 vom 13.12.2023)

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