Tubaspieler fordert vor Zürcher Gericht Lärmmessung
Tubaspieler Bruno Puricelli hat am Dienstag vor Gericht eine Lärmmessung gefordert. Sein Spiel sei leiser als andere Geräusche in Maur ZH.

Puricelli forderte vor Gericht eine Lärmmessung, um zu definieren, was unzumutbarer Lärm sei. «Ich habe eine Messung mit der Suva gemacht. Ein Traktor und ein Specht wurden erfasst – meine Tuba nicht», sagte er. Das Gericht lehnte diesen Antrag ab. Die Lautstärke alleine sei nicht massgebend für die Zumutbarkeit, sagte die Richterin.
Der Tubaspieler liegt schon länger im Streit mit der Gemeinde. Diese verbot ihm das Musizieren auf öffentlichem Grund. Der 1. August 2025 war nicht der einzige Tag, an dem sich Nachbarn beschwerten. Es sei immer nur eine Nachbarin, die sich beschwere, sagte der 71-Jährige am Dienstag vor dem Bezirksgericht Uster. Im Strafbefehl ist der Zeitraum vom 1. August 2025 bis zum 24. März 2026 angegeben. Gespielt hatte der Musiker dabei immer vor dem Schützenhaus.










