Thurgauer (30) rast mit 120 km/h durch Raststätte
Ein Schweizer Familienvater rast auf der Autobahn nähe Winterthur durch eine Raststätte und wird zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Überholmanöver mit Folgen: Autofahrer durchquert mit 120 km/h eine Raststätte.
- Der Lenker eines nachfolgenden Autos filmt die Aktion und zeigt den Thurgauer an.
Dreimal so schnell wie erlaubt durchquert ein Schweizer die Raststätte Forrenberg-Süd – und wird von der Dashcam eines Wagens gefilmt. Der Vorfall ereignet sich am Neujahrstag 2025 auf Ebene der Autobahn A1 Richtung St. Gallen. Darüber berichtet «20 Minuten».
Der dreifache Familienvater aus dem Kanton Thurgau überholt nahe Winterthur die Fahrzeuge auf der Fahrbahn via Raststätte. Dabei erreicht er mit seinem BMW-Firmenwagen eine Geschwindigkeit von 118 km/h – erlaubt sind auf dieser Strecke 60 km/h.
Nachdem der Mann die Raststätte passiert und die Autobahneinfahrt erreicht, wechselt er direkt auf die Überholspur.
Für sein Überholmanöver verlässt er erst die rechte Fahrspur, anschliessend nutzt er den Pannenstreifen und die Rastplatzausfahrt.
Auf Höhe ebendieser Ausfahrt gilt ein Tempolimit von 40 km/h. Der 30-Jährige beschleunigt jedoch auf 120 km/h, nachdem er den Rastplatz durchfährt.
Lenker filmt den Raser – und zeigt ihn an
Die Dashcam eines Autos hinter ihm zeichnet den Vorfall auf. Daraufhin zeigt dessen Fahrer den Thurgauer an. Beim Gerichtsprozess in Winterthur offenbart der Raser, er sei genervt gewesen, dass er die Autos vor sich nicht überholen konnte.
Die Raserfahrt sei aus dem Affekt heraus geschehen, erklärt er gemäss «20 Minuten» weiter.
Das Urteil: eine bedingte Freiheitsstrafe von 15 Monaten.












