Straumann will bis zu 250 Stellen im Berner Jura streichen

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    Villeret,

    Das Dentaltechnikunternehmen Straumann verlagert die Produktion teilweise nach China. Dies hat Konsequenzen für die Mitarbeitenden in Villeret.

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    Straumann baut Stellen ab. - Keystone

    Straumann, ein weltweit führender Anbieter von Zahnimplantaten, hat eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Im Fokus steht dabei die Verlagerung von Teilen der Produktion für den chinesischen Markt nach Shanghai.

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    Die Straumann Group entwickelt, produziert und vertreibt Produkte für Zahnmedizin. - Keystone

    Diese Entscheidung ist Teil einer globalen Strategie, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit stärken soll.

    Straumann verkündet Stellenabbau

    Die Umstrukturierung bleibt für die Mitarbeitenden im Berner Jura nicht ohne Folgen. Hunderte Stellen werden dort in den kommenden Jahren abgebaut, wie die «Handelszeitung» berichtet.

    Dies bedeutet einen erheblichen Einschnitt für die Belegschaft. Straumann betont jedoch, dass der Abbau sozialverträglich gestaltet werden soll; dafür läuft ein Konsultationsverfahren.

    Investitionen und Zukunftsaussichten

    Parallel zum Stellenabbau plant Straumann, in Villeret neue Technologien und Produktionsmethoden einzuführen. Mit einer Investition von 60 bis 80 Millionen Franken in den nächsten fünf Jahren soll der Standort langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

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    Der Implantatespezialist Straumann will den Umsatz bis 2030 um jährlich 10 Prozent steigern. (Archivbild) - keystone

    Villeret soll weiterhin eine wichtige Rolle im Konzern spielen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Veränderungen auf die Region und die Mitarbeitenden auswirken werden.

    Produktion für den chinesischen Markt

    Ein zentraler Grund für die Verlagerung ist laut «boerse» die wachsende Nachfrage in China. Durch die Produktion vor Ort in Shanghai kann Straumann schneller und flexibler auf die Bedürfnisse des chinesischen Marktes reagieren.

    Das soll nicht nur die Lieferzeiten verkürzen, sondern auch Kosten sparen. Die Entscheidung unterstreicht die zunehmende Bedeutung Asiens für das Unternehmen.

    Dank Zahnimplantate berühmt

    Straumann stellt vor allem Zahnimplantate und prothetische Komponenten her, die in der dentalen Implantologie eingesetzt werden. Die Produkte verbinden das Implantat im Kiefer mit der sichtbaren Krone des Ersatzzahns.

    Hast du dir schon Zahnimplantate einsetzen lassen müssen?

    Sie ermöglichen so eine stabile und ästhetische Zahnersatzlösung. Zusätzlich produziert Straumann Materialien und Lösungen für die orale Geweberegeneration.

    Diese werden sowohl bei implantatbasierten Verfahren als auch zur Unterstützung der Parodontalbehandlung verwendet. Dazu gehören unter anderem biomimetische Materialien und Produkte zur Förderung des Knochen- und Weichgewebewachstums.

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    Kommentare

    User #2805 (nicht angemeldet)

    Entweder werden Schweizer aus dem Ausland übernommen oder sie gehen freiwillig. Das Know-how ist dann mal weg und auf die Verwaltung kann man leider verzichten - das verwalten bringt kein Mehrwert.

    User #2646 (nicht angemeldet)

    Jetzt bedauere ich sehr, dass ich Straumann Implantate habe. Ich werde mich bei den UNIs beschweren und echt negative Reklame machen. Von Swissness profitieren ist ab jetzt auch untersagt. Hallo Regierung wo seit ihr denn, kontrolliert die Massenentlassung. Diese Firma sollte eigentlich die Schweiz ganz verlassen. In China gibt es dann vielleicht keine Grenzgänger. Vielleicht könnten sie ja mit dem CEO nach Frankreich zügeln.

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