Stahlwerk-Arbeiter in Gerlafingen SO: «Wissen nicht, was passiert»

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Solothurn,

    Im Stahlwerk Gerlafingen SO herrscht grosse Anspannung vor dem Nationalratsentscheid. Es geht um das Überleben der Stahlindustrie.

    Gerlafingen  Stahlwerk
    In Gerlafingen SO herrscht grosse Anspannung angesichts der Zukunft des örtlichen Stahlwerks. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Mitarbeitenden des Stahlwerks Gerlafingen haben Angst um ihre Arbeitsplätze.
    • Am Dienstag debattiert der Nationalrat über tiefere Strompreise für die Stahlwerke.
    • Der Entscheid könnte die Existenz des Werks sichern.

    Das Innerschweizer Unternehmen Swiss Steel plant, 130 Stellen zu streichen. Während im Stahlwerk Gerlafingen 120 Arbeitsplätze betroffen sind. Hunderte Beschäftigte fordern Hilfe von Bundesrat und Parlament, um ihre Zukunft zu sichern.

    Am Dienstag wird über tiefere Strompreise für die Stahlwerke debattiert. Die Unsicherheit über die Zukunft ist für die Mitarbeiter spürbar. «Wir wissen nicht, was passiert», sagt Stahlwerk-Mitarbeiter Roland Tschanz zu «SRF».

    Hoffnungen auf politische Unterstützung

    Mitarbeiter Stahl Gerlafingen AG
    Mitarbeitende der Stahl Gerlafingen AG während einer Solidaritäts-Kundgebung. (Archivbild) - keystone

    Silvio Beck, Präsident der Personalkommission, betont gegenüber «SRF» die Bedeutung eines positiven Signals aus der Politik. Dies wäre wichtig für die Eigentümer in Italien und könnte helfen, die Industrie in der Schweiz zu erhalten.

    Hast du einen krisensicheren Job?

    Die Hoffnungen liegen auf dem Nationalrat und später auch auf dem Ständerat. Die Entscheidung wird entscheidend sein für die Zukunft der Stahlindustrie in der Region.

    Kommentare

    User #5841 (nicht angemeldet)

    Ich möchte auch Subventioniert werden. Und weiter 8 Millionen Einwohner+ 100% der Schweizer Firmen

    User #6208 (nicht verifiziert)

    warum sollte man nicht schweizerisches stahlwerk unterstützen, nein ist richtig da es eh bald verschwindet weil zu teuer

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