Stadt Genf budgetiert für 2027 Defizit von 69 Millionen Franken
Die Stadt Genf rechnet auch für 2027 mit einem hohen Defizit. Der am Mittwoch vorgestellte Budgetentwurf sieht ein Minus von 69,2 Millionen Franken vor. Grund für die tieferen Einnahmen sind laut der Stadt insbesondere die jüngsten Steuersenkungen.

Der Stadtrat setzt trotz des Defizits zwei Schwerpunkte: den weiteren Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung und den Umbau der Stadt. Dies sagte Finanzvorsteher Alfonso Gomez vor den Medien.
Die Investitionen bleiben mit 180 Millionen Franken auf hohem Niveau. Das Geld soll insbesondere in den ökologischen Wandel und die Anpassung der Stadt an die Folgen des Klimawandels fliessen.
Um das Defizit unter 70 Millionen Franken zu halten, nahm die Stadt Einsparungen von mehr als 13 Millionen Franken vor. Damit halte sie sich an den vorgesehenen Pfad zurück zu einem ausgeglichenen Haushalt bis 2033.
Nicht berücksichtigt sind im Budgetentwurf allerdings geplante Lastenverschiebungen des Kantons an die Gemeinden. Sollten diese umgesetzt werden, würde dies die Rechnung der Stadt Genf 2027 laut Gomez zusätzlich mit rund 50 Millionen Franken belasten.














