Franken

    Über 10 Millionen Franken für Erdbeben-Opfer in Venezuela gesammelt

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Die Glückskette hat am Donnerstag über zehn Millionen Franken an Spenden für die Erdbeben-Opfer in Venezuela gesammelt. Zehntausende Menschen aus allen Landesteilen beteiligten sich am Spendentag, wie die Verantwortlichen der Glückskette am Abend mitteilten.

    Die Glückskette sammelte Spenden für die Opfer der Erdbeben in Venezuela. (Archivbild)
    Die Glückskette sammelte Spenden für die Opfer der Erdbeben in Venezuela. (Archivbild) - KEYSTONE/AP/Matias Delacroix

    Eröffnet wurde der nationale Solidaritätstag von Bundespräsident Guy Parmelin. Gemeinsam mit den SRG-Sendern und privaten Radios rief die Glückskette zur Solidarität mit den Menschen in Venezuela auf.

    In den Telefonzentralen in Zürich, Genf, Lugano und Chur nahmen Freiwillige und bekannte Persönlichkeiten den ganzen Tag Spendenzusagen entgegen. Bis zum Abschluss des Spendentags seien 10'032'254 Franken zusammen gekommen, schrieb die Glückskette in einer Mitteilung.

    Die schweren Erdbeben in Venezuela in der vergangenen Woche dürften Tausende das Leben gekostet haben. Zuletzt war die Rede von mindestens 2295 Toten. Nach neuesten Behördenangaben wurden zudem 11'267 Menschen verletzt. Zahlreiche Menschen werden vermisst. Gegen 6500 Personen wurden demnach lebend geborgen.

    Häuser, Strassen, Spitäler und weitere wichtige Infrastrukturen seien zerstört oder schwer beschädigt, schrieb die Glückskette zu ihrer Aktion. Die humanitären Bedürfnisse seien enorm: Medizinische Versorgung, Notunterkünfte, sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel würden dringend gebraucht, ebenso Güter des täglichen Bedarfs.

    Partnerorganisationen der Glückskette leisten vor Ort Hilfe. Gespendet werden kann weiterhin online über www.glueckskette.ch oder via Einzahlungsschein mit dem Vermerk «Erdbeben Venezuela».

    Auch Kantone und Gemeinden haben Hilfsbeiträge gesprochen. Die Berner Regierung hat 250'000 Franken für die Erdbebenopfer bewilligt, die Stadt Genf stellt 50'000 Franken als Nothilfe zur Verfügung.

    www.glueckskette.ch

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6258 (nicht angemeldet)

    Während immer mehr über vergleichsweise belanglose Themen berichtet wird, geraten humanitäre Katastrophen schnell aus dem Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Das schwere Erdbeben in Venezuela mit tausenden Toten und Verletzten sowie hunderttausenden Obdachlosen erhält derweil immer weniger mediale Aufmerksamkeit, als es angesichts des Ausmaßes der Tragödie zu erwarten wäre. Gleichzeitig werden die Vorwürfe dass Hilfe und Hilfslieferungen behindert werden, Baumaschinen wegen Treibstoffmangels stillstehen und Einsatzkräfte nicht effektiv helfen können, kaum thematisiert. Zudem gibt es Berichte über Plünderungen durch einzelne Angehörige von Polizei und Militär die statt zu helfen, sich lieber in den Ruinen bedienen. Auch davon liest man nichts...

    User #6179 (nicht angemeldet)

    zudem wieso gab es keine Warnung von den Experten? mit der heutigen Technik hätte viel Elend vermieden werden können. da frage ich mich schon

    Weiterlesen

    Jeff Bezos KI
    18 Interaktionen
    Keine Doppelverdiener
    Künstliche Intelligenz und die Gesundheitskosten
    17 Interaktionen
    Brisant

    MEHR FRANKEN

    Anleihemarkt
    Zürich
    Crans-Montana
    18 Interaktionen
    Klagen wegen Schäden
    swisslos
    10 Interaktionen
    Lausanne
    15 Interaktionen
    Bussnang

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    Severin Dressen
    Zoo Zürich
    SRF Studio
    82 Interaktionen
    News neben Sport