Auch im Jahr 2023 haben die meisten Bezirke und Gemeinden im Kanton Schwyz ihre Rechnungen besser abgeschlossen als budgetiert.
Schwyzer Bezirke und Gemeinden schliessen das Jahr 2023 besser ab als erwartet. - Keystone
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Die meisten Schwyzer Bezirke und Gemeinden haben ihre Rechnungen auch 2023 besser abgeschlossen als budgetiert. Unter anderem wegen höheren Steuererträgen sowie nicht realisierten Investitionen.

27 Gemeinwesen weisen insgesamt einen Ertragsüberschuss aus, wie die Staatskanzlei am Donnertag mitteilte. Nur zwei präsentierten ein schlechteres Ergebnis als geplant.

Anstelle des erwarteten Minus von gesamthaft 19,5 Millionen Franken resultiert über alle Bezirke und Gemeinden hinweg ein Plus von 74 Millionen Franken, wie es weiter heisst.

Nicht realisierte Investitionen tragen zum Überschuss bei

Die Bezirke und Gemeinden hatten für das vergangene Jahr Nettoinvestitionen in der Höhe von 203 Millionen Franken geplant. Tatsächlich investierten sie jedoch nur 136 Millionen Franken – hauptsächlich wegen Projektverzögerungen.

Die durchschnittliche Steuerkraft pro Einwohner erhöhte sich um über 8 Prozent von 2654 Franken auf 2873 Franken, wie es weiter heisst.

Diese Steigerung sei hauptsächlich auf Steuererträge aus Vorjahren in den Gemeinden Freienbach und Feusisberg zurückzuführen. Einzig die beiden Gemeinden Lachen und Wollerau verzeichneten eine Reduktion der Steuerkraft.

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