Schweizer Gastgewerbe ist unzufrieden mit Stellenmeldepflicht
Das Gastgewerbe der Schweiz hat sich zur Stellenmeldepflicht gemeldet. Für sie bringt die Neuerung viel Aufwand und kaum Nutzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Stellenmeldepflicht bedeutet für das Schweizer Gastgewerbe viel Negatives.
- Sie beurteilen den Aufwand zudem als übermässig.
Die meisten gastgewerblichen Betriebe in der Schweiz sind mit der Umsetzung der Stellenmeldepflicht mässig bis gar nicht zufrieden. Der Aufwand sei übermässig und der Nutzen gering, finden sie. Dies zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von Gastrosuisse.
Die Befragten kritisieren den hohen Aufwand für Unternehmen sowie die Qualität der von den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zugestellten Dossiers. Die RAV hielten sich zudem nicht an die gesetzlich vorgegebenen Fristen.
Mehr als 200'000 Mitarbeiter im Gastgewerbe
Das Gastgewerbe als personalintensive Branche mit mehr als 200'000 Mitarbeitenden sei in besonderem Masse auf eine praktikable Umsetzung der Stellenmeldepflicht angewiesen, heisst es in einer Medienmitteilung des Branchenverbandes Gastrosuisse.
Gemäss der Umfrage sind 57,8 Prozent der Mitglieder von Gastrosuisse mit den Leistungen der RAV mässig bis gar nicht zufrieden. Sie kritisieren den grossen Aufwand und die geringe Erfolgsquote. Zugesandte Dossiers würden oftmals nicht zum Anforderungsprofil der Stelle passen.








