Schweiz hat momentan noch genügend gute Ackerböden

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Bern,

Das Mindestziel wurde übertroffen – in der Schweiz stehen genügend gute Ackerböden zur Verfügung. Die Fruchtfolgeflächen stehen hingegen unter Druck.

Ackerboden
In der Schweiz gibt es genügend gute Ackerböden, wie eine Erhebung des Bundes zeigt. Jedoch ist unsicher, ob das so bleiben wird. (Themenbild) - sda - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

In der Schweiz stehen genügend gute Ackerböden zur Verfügung. Mit 445'680 Hektar wird das Mindestziel um knapp zwei Prozent übertroffen, wie ein erstmals publizierter nationaler Überblick zeigt. Gleichwohl stünden die Fruchtfolgeflächen (FFF) unter Druck.

Dabei handelt es sich um diejenigen Böden mit dem höchsten landwirtschaftlichen Ertragspotenzial. Sie sollen die Selbstversorgung bei schweren Mangellagen sicherstellen und sind zentral für die Ernährungssicherheit in der Schweiz.

Sicherung der Fruchtfolgeflächen

Mindestens 438’460 Hektar Fruchtfolgeflächen muss die Schweiz gemäss dem Sachplan FFF sichern. Laut der ersten Statistik des Bundes erfüllt die Schweiz den vorgegebenen Mindestumfang um 7220 Hektar, wie das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) am Dienstag vor den Medien in Bern bekannt gab. Demnach sind heute gegen 11 Prozent der Landesfläche als FFF gesichert.

Gleichwohl stehen die Fruchtfolgeflächen gemäss der Studie unter Druck. Der Raumbedarf der Gesellschaft nehme zu. Dies könnte sich wegen des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums künftig noch verschärfen.

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