Rund jedes fünfte Fahrzeug bei Schwerverkehrskontrollen beanstandet

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Bei Schwerverkehrskontrollen in der Schweiz ist 2022 rund jedes fünfte Fahrzeug beanstandet worden. Hauptgrund waren Missstände bei Gewichten.

    Lastwagen Autobahn
    Im grenzüberschreitenden Warenverkehr der Schweiz hat der Strassentransport zugenommen, während Schienen- und Schiffstransporte rückläufig sind. (Symbolbild) - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz wurden 2022 fast 130'000 Fahrzeuge im Schwerverkehr kontrolliert.
    • Jedes fünfte davon wurde beanstandet.
    • Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Strassen (Astra).

    Etwa jedes fünfte Fahrzeug im Schwerverkehr ist 2022 bei Kontrollen in der Schweiz beanstandet worden. Gründe waren Überschreitungen von Gewicht und Abmessungen, technische Mängel und Verstösse gegen Arbeitszeit- und Ruhezeitvorschriften.

    Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundesamt für Strassen (Astra) und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) veröffentlichten. Bund und Kantone kontrollierten demnach 129'067 Lastwagen, Sattelschlepper, Lieferwagen und Busse. 23'790 Kontrollen führten zu einer Beanstandung.

    In 4700 Fällen wurden Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen oder Chauffeure durften nicht weiterfahren. 2900 dieser Fahrzeuge waren im Ausland immatrikuliert. Schwerverkehrskontrollen dienten der Sicherheit und sorgten dafür, dass die Vorschriften eingehalten würden, schrieb das Astra. Das wiederum sorge für fairen Wettbewerb.

    Beanstandungen wegen Gewicht und technischen Mängeln

    Zu Beanstandungen kam es wie in den letzten Jahren vor allem wegen Missständen bei Gewichten und Abmessungen (10'592 Fälle). Oder aber wegen technischen Mängeln (6858 Fälle). Beide Zahlen waren um je 0,6 Prozent tiefer als im Vorjahr. Anders bei Missachtung der Arbeits- und Ruhezeit-Vorschriften (4010 Fälle): Diese Zahl war um 1,2 Prozent höher als 2021.

    Manipulationen am Abgassystem, etwa im Zusammenhang mit Adblue – wurden in 77 Fällen festgestellt. Das waren 87,8 Prozent mehr als im Vorjahr. In den Zahlen zu den Beanstandungen können Mehrfach-Nennungen enthalten sein.

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