Proteste gegen Meloni behindern Bahnverkehr nach und in Italien

Keystone-SDA
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Bern,

Die staatliche Bahn, Schulen, Krankenhäuser – in Italien wird in verschiedenen Bereichen gestreikt. Die Auswirkungen davon waren am Freitag auch bei Schweizer Reisenden zu spüren.

Meloni
Proteste gegen Meloni behindern Bahnverkehr nach und in Italien. - keystone

Eine Sprecher der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sagte am Freitagmorgen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage, Italien-Reisende müssten damit rechnen, dass der Fernreiseverkehr ab Chiasso und Domodossola grösstenteils ausfalle.

Gleiches gelte auch für regionale Verbindungen zwischen dem Tessin und Italien, teilte ein Sprecher weiter mit. Bei Ausfällen, kündigte die italienische Eisenbahngesellschaft Trenord an, werden zwischen Stabio IT und dem Flughafen Milano Malpensa Ersatzbusse verkehren.

Die SBB empfehlen Reisenden nach Italien, die Verkehrslage zu prüfen. Die aktuelle Betriebslage sowie Störungen und Einschränkungen im Zugverkehr können Reisende einer Informationsseite der SBB im Internet und der SBB-App entnehmen.

Der Streik mehrerer italienischer Gewerkschaften läuft bereits seit Donnerstag, 21 Uhr, und wurde auf 24 Stunden angesetzt. Betroffen davon sind unter anderem die staatliche Eisenbahn, Schulen sowie Krankenhäuser. In der Grossstadt Mailand funktioniert auch der öffentliche Nahverkehr nur eingeschränkt. In mehreren Städten sind Demonstrationen geplant.

Mit dem Streik wollen die Gewerkschaften Druck auf die rechtskonservative Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni machen, die in Rom seit dreieinhalb Jahren an der Regierung ist. Zu ihren Forderungen gehören neben höheren Löhnen auch ein Inflationsausgleich sowie ein Ende von prekären Beschäftigungen. Zudem werfen sie Meloni vor, das Streikrecht einschränken zu wollen.

Die Gewerkschaften bezeichnen die Arbeitsniederlegungen als «Generalstreik». Solche Proteste gibt es in Italien regelmässig, ohne dass das öffentliche Leben zum Stillstand kommt.

Kommentare

User #5571 (nicht angemeldet)

Wenn Du sagst das war schon vor Meloni? Die ist gleich gestrickt wie alle anderen, angefangen bei den USA / EU bis nach Italien, sie ändern nichts, weil es war schon vorher so, also lassen wir's so!!

User #4657 (nicht angemeldet)

Frau Trump wird es erklären. Die Anderen sind schuldig.

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