Polizei verhindert Aufenthalt von Fahrenden im Wallis

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    Oberwallis,

    Die Polizei verhindert die Ansiedlung von rund 50 Wohnwagen von Fahrenden aus Frankreich im Kanton Wallis.

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    Am Dienstag hat die Walliser Polizei rund 50 Wohnwagen von Fahrenden aus Frankreich gestoppt. (Symbolbild) - keystone

    Die Polizei hat am Dienstag die Anwesenheit von rund 50 Wohnwagen von Fahrenden aus Frankreich im Kanton Wallis verhindert. Der einzige offizielle Durchgangsplatz des Kantons in Martigny ist derzeit vollständig belegt. Die Kantonspolizei Wallis habe ein umfangreiches Dispositiv eingerichtet, «um jede wilde Ansiedlung im Wallis zu verhindern», teilte diese mit.

    Deshalb habe sie die Autobahn A9 auf Höhe von St-Maurice gesperrt. Ab Villeneuve hätten sich die Fahrenden geweigert, den Anweisungen der Kantonspolizeien Waadt und Wallis zu folgen und die verschiedenen Ausfahrten zu benutzen. Dies schreibt die Polizei in der Medienmitteilung.

    Keine Anmeldung vor Einreise ins Wallis

    Aufgrund dieses Verhaltens habe sie beschlossen, den Konvoi in St-Maurice zu blockieren. Eine vorherige Ankündigung der Reise in Wallis durch die Fahrenden sei nicht erfolgt, hiess es weiter. Die betreffenden Wohnwagen waren laut Polizeiangaben zuvor im Kanton Neuenburg stationiert und verliessen diesen Standort.

    Bereits im Vorfeld hatten die Fahrenden Kontakt mit dem Besitzer eines Feldes in Gampel im Oberwallis aufgenommen. Der Gemeinderat lehnte diese Vermietung jedoch ab. Worauf der Eigentümer den Vertrag auflöste.

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