Nationaler Zukunftstag gegen Klischees und Fachkräftemangel

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Heute findet der nationale Zukunftstag statt, hunderte Unternehmen öffnen ihre Türen. Ziel ist es auch, gegen stereotype Geschlechterrollen vorzugehen.

    Zukunftstag
    Mädchen und Buben beim Zukunftstag im letzten Jahr bei einer «Medienkonferenz» im Medienzentrum des Bundeshauses. (Archivbild) - keystone

    Am (heutigen) nationalen Zukunftstag erhalten erneut tausende Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich einen Einblick in zahlreiche Berufe und Arbeitsbereiche zu verschaffen. Der diesjährige Anlass will ausserdem stereotype Geschlechterrollen herausfordern.

    Hunderte Unternehmen öffnen am Donnerstag ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler, wie die Organisatoren im Vorfeld mitteilten. Doch noch immer entschieden sich junge Frauen und Männer mehrheitlich für Ausbildungen in Berufsfeldern, die geschlechtsspezifisch geprägt seien.

    Zukunftstag soll neue Perspektiven geben

    Grund dafür seien tief verwurzelte Geschlechternormen, mangelndes Wissen, aber auch Vorurteile gegenüber den verschiedenen Berufswelten. So wähle die Hälfte der jungen Frauen bei 250 möglichen Lehrberufen gerade einmal fünf Berufe, die jungen Männer 16.

    Der nationale Zukunftstag wolle deshalb Schülerinnen und Schülern Einblicke in Berufe ermöglichen, in denen Mädchen beziehungsweise Jungen bisher untervertreten seien. Durch diese Seitenwechsel sollen die Teilnehmenden neue Perspektiven erhalten und «schlummernde Talente entdecken». Gleichzeitig sollen die Unternehmen so «mittelfristig neue Mitarbeitende gewinnen».

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