Landesweiter Sirenentest wird wiederholt

    Matthias Bärlocher
    Matthias Bärlocher

    Bern,

    Nachdem am 7. Februar beim Sirenentest technische Störungen aufgetreten waren, wird dieser noch im ersten Halbjahr 2018 wiederholt. Dies teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz mit.

    Damit Nau-Reporterin Tama Vakeesan nicht von Hand auslösen muss: Alle Sirenen werden noch einmal getestet.
    Damit Nau-Reporterin Tama Vakeesan nicht von Hand auslösen muss: Alle Sirenen werden noch einmal getestet. - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Sirenentest wird wiederholt.
    • Beim Test Anfang Februar gab es Störungen beim Wasseralarm.
    • Die Ursachen seien jetzt identifiziert und behoben.

    Am 7. Februar waren beim Sirenentest technische Störungen aufgetreten. Diese seien nun zwar behoben, teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz mit. Es sei sichergestellt, dass der Sirenenalarm im Notfall ausgelöst werden könne. Trotzdem werde der Sirenentest wiederholt.

    Inzwischen habe die Ursache der Störung identifiziert werden können. Die Massnahmen zur Fehlerbehebung seien eingeleitet. «Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS hat zusammen mit dem externen Betreiber des Systems unverzüglich Massnahmen ergriffen, um das System so schnell wie möglich wieder stabil und funktionsfähig zu machen.»

    Schon am Abend des 7. Februars wieder geflickt

    Seit dem Abend des Sirenentests laufe das System wieder im normalen Betriebsmodus. Ab diesem Zeitpunkt sei die ferngesteuerte Auslösung der Sirenen grundsätzlich in der ganzen Schweiz wieder möglich. Unabhängig von der technischen Störung des Steuerungssystems können die Sirenen jederzeit von Hand ausgelöst werden.

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    Um 13.45 Uhr lässt Nau die Sirenen heulen - Nau

    Die Ursache der Störung konnte eindeutig identifiziert werden: Es handelt sich um einen Software-Fehler, der zu einer Störung des Datenaustauschs zwischen der zentralen Polyalert-Datenbank und den entsprechenden Applikationsservern geführt hat.

    Alle Sirenen werden nochmals getestet

    Sobald die Korrekturmassnahmen umgesetzt sind, wird die Funktionsfähigkeit des Systems getestet. Dies geschieht mit einer «Echtauslösung»: Dabei sollen grundsätzlich alle Sirenen sowohl für den Allgemeinen Alarm als auch für den Wasseralarm ausgelöst werden. In Zusammenarbeit mit den Kantonen soll dies noch in der ersten Jahreshälfte geschehen.

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