Kundgebung gegen Israels ESC-Teilnahme durch Basler Innenstadt

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Etwa 150 Personen haben am Mittwochabend in Basel friedlich gegen Israel und dessen Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) demonstriert.

    Yuval Raphael
    Yuval Raphael nimmt für Israel am ESC im Basel teil. - keystone

    Rund 150 Menschen haben am Mittwochabend in Basel gegen Israel und dessen Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) demonstriert. Die Kundgebung war unbewilligt und verlief friedlich.

    Es war ein stiller Marsch mit Palästina-Flaggen und Transparenten, aber ohne Sprechchöre und Boxen. Er startete beim Marktplatz und überquerte die Mittlere Brücke, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beobachtete.

    Aufgrund des ESC war die Medienpräsenz an der Kundgebung ungewöhnlich gross und international.

    Polizei im Hintergrund präsent

    Die Polizei war mit einem Aufgebot im Hintergrund präsent und schickte ein Dialogteam zur Kundgebung. Sie erlaubte den Demonstrierenden nicht, in Richtung Messeplatz weiterzumarschieren, wo sich das ESC-Festgelände «Eurovision Village» befindet. Das Dialogteam legte ihnen nahe, dass sie stattdessen zur Kaserne weiterziehen sollten, wo die Demonstration auch endete.

    Auf einem Flyer war der ESC-Motto «United by Music» mit einem Fragezeichen versehen. Auf Transparenten war das Logo des Musikevents zusammen mit Genozidvorwürfen zu sehen.

    Kritik an Israels Rolle im Musikwettbewerb

    Auf weiteren Plakaten waren Danksagungen an den Schweizer ESC-Star Nemo zu lesen, der sich kürzlich negativ zu Israels Teilnahme am Musikwettbewerb geäussert hatte.

    Seit den israelischen Militäroperationen im palästinensischen Gazastreifen mit bislang mehreren zehntausend Todesopfern, viele von ihnen Zivilisten, haben antiisraelische Protestaktionen weltweit zugenommen.

    Das erklärte Ziel der israelischen Regierung ist die Vernichtung der Terrororganisation Hamas, die im Gazastreifen regiert und in Israel im Oktober 2023 ein Massaker angerichtet hatte mit rund 1200 Toten und der Verschleppung von über 250 Geiseln.

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    Kommentare

    User #5354 (nicht angemeldet)

    Hans sagt, der .slam gehört zur Schweiz. Sowas ist jetzt normal.

    User #1041 (nicht angemeldet)

    Israel ist NICHT in Europa. Case closed

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