Kulturbranche fordert Klarheit und einheitliche Corona-Regeln

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    Zürich,

    Die derzeitige Unsicherheit macht das Planen von Veranstaltungen unmöglich. Die Kulturbranche fordert deshalb schweizweit einheitliche Corona-Regeln.

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    Die Kinder- und Jugendtheatergruppe soll den Preis am 25. September in Berlin erhalten. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Kulturbranche kann die einschneidenden Corona-Massnahmen nachvollziehen.
    • Sie fordert jedoch schweizweit einheitliche Regeln für Kulturveranstaltungen.
    • Zudem soll die versprochene finanzielle Unsterstützung rasch geleistet werden.

    Die Kulturbranche fordert schweizweit einheitliche Regeln für Kulturveranstaltungen und den Einbezug von Kulturverbänden bei der Umsetzung von Pandemie-Massnahmen. Die versprochene finanzielle Unterstützung müsse zudem rasch geleistet werden.

    Der Kultursektor könne nachvollziehen, dass zur Eindämmung der Corona-Pandemie einschneidende Massnahmen notwendig seien. Dies schreibt die Taskforce Culture in einer Medienmitteilung vom Sonntag. Die Massnahmen würden aber «viele Kulturschaffende und Kulturunternehmen endgültig existenziell gefährden».

    Die aktuelle Unsicherheit mache das Planen von Veranstaltungen unmöglich. Die Sponsorensuche sei deutlich erschwert. Die Kulturbranche habe seit dem ersten Lockdown funktionierende Schutzkonzepte erarbeitet und konsequent angewendet. Nur selten steckten sich Menschen bei Kulturanlässen an.

    Ausfallentschädigungen aussenstehend

    Unterstützungsmassnahmen für Kulturschaffende, Kulturunternehmen und Kulturvereine im Laienbereich müssten rasch umgesetzt und weitergeführt werden. In vielen Kantonen seien jedoch die Ausfallentschädigungen für das letzte halbe Jahr noch nicht oder nur zum Teil ausbezahlt worden.

    Theatertreffen
    Das Schweizer Theatertreffen zeigt vom 21. bis 25. Mai 2025 in Zug und Luzern sieben Produktionen aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz. (Symbolbild) - pixabay

    Entscheidend für die Taskforce Culture ist nach eigenen Angaben auch die Umsetzung des Erwerbsersatzes. Die Zeit dränge, denn Betroffenen würden seit dem 16. September keinen Erwerbsersatz mehr erhalten, und es liege noch keine entsprechende Verordnung vor.

    Der seit März bestehenden Taskforce Culture gehören Künstler, Unternehmen sowie Verbände aus dem Kulturbereich an. Darunter Theaterleute, Musiker, Veranstalter und Autoren.

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