KOF-Barometer steigt im April leicht an

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    Zürich,

    Die Konjunkturaussichten für die Schweiz haben sich laut dem KOF-Konjunkturbarometer leicht verbessert.

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    Der Beschäftigungsindikator kommt von der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich. (Archivbild) - Keystone

    Die Konjunkturaussichten für die Schweiz haben sich gemäss dem neuesten KOF Konjunkturbarometer im vergangenen Monat leicht verbessert. Starke Impulse aber fehlen weiterhin.

    Konkret hat sich das KOF Barometer im April um 1,4 Zähler auf 101,8 Punkte verbessert, wie die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH am Dienstag mitteilte. Der Vormonatswert für den März wurde allerdings auf 100,4 von 101,5 nach unten revidiert.

    Mit dem Anstieg im April setze sich das Barometer im leicht überdurchschnittlichen Bereich fest, heisst es. Die Schweizer Konjunktur sei damit zwar robust, starke Impulse aber seien derzeit nicht in Sicht.

    Perspektiven verbessern sich

    Der Wert liegt ziemlich genau in der Mitte der Schätzungen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Experten hatten ihn zwischen 101,0 und 102,5 Punkten prognostiziert.

    Die Perspektiven bessern sich gemäss den Angabe für die Mehrzahl der im Barometer erfassten Teilaspekte. Insbesondere die Indikatoren für die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, für das Verarbeitende Gewerbe und den privaten Konsum legen zu. Leicht ungünstiger als im März sind dagegen die Aussichten für das Baugewerbe und das Gastgewerbe.

    Im Produzierenden Gewerbe (Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe) entwickeln sich laut KOF die Indikatoren für die Produktionstätigkeit und die allgemeine Geschäftslage besonders günstig. Dagegen bremsen speziell die Indikatoren für die Auslastung der Maschinen und Geräte sowie für die Vorproduktelager bzw. für den Einkauf von Vorleistungsgütern.

    Konjunkturbaromether setzt sich aus vielen Einzelfaktoren zusammen

    Innerhalb der Branchen des Verarbeitenden Gewerbes sei die Entwicklung sehr uneinheitlich, schreibt die KOF weiter. Positiv fielen die Chemie- und Pharmaindustrie sowie der Maschinenbau auf, negativ die Nahrungs- und Genussmittelhersteller wie auch die Textil- und Bekleidungsindustrie.

    Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Wirtschaft, der sich aus einer Vielzahl von Einzelindikatoren zusammensetzt. Diese werden über statistisch ermittelte Gewichte zu einem Gesamtindikator zusammengefasst.

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