Knapp zwei Drittel leben in der Schweiz als Mieter

    Keystone-SDA
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    Neuchâtel,

    In der Schweiz leben knapp zwei Drittel der Bevölkerung als Mieterinnen und Mieter. Bei 90 Prozent der Fälle liegt die Miete unter 2000 Franken.

    Fricktal
    Neugebaute Wohnungen in der Schweiz. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Knapp zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sind Mieterinnen und Mieter.
    • Die Miete beträgt im Durchschnitt 1373 Franken.

    Knapp zwei Drittel der Bevölkerung haben 2020 in der Schweiz als Mieterinnen und Mieter gelebt. Über eigene vier Wände verfügten 36 Prozent aller Privathaushalte. Gut die Hälfte von ihnen wohnte in einem Einfamilienhaus.

    Damit wohnten 1,4 Millionen Privathaushalte in eigenen Räumen, 2,3 Millionen mieteten ihre Wohnung, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

    Mieter zahlen im Durchschnitt 1373 Franken

    In 35 Prozent der Einfamilienhäuser – ob zur Miete oder im Eigentum – lebten Paare mit Kindern. In 29 Prozent waren es kinderlose Paare. In jedem zehnten Einfamilienhaus lebte eine Person allein.

    Die Mieterinnen und Mieter bezahlten gemäss BFS durchschnittlich 1373 Franken im Monat für ihr Logis. In knapp 90 Prozent der Fälle lag die Miete unter 2000 Franken.

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    Wohnungen in einem Quartier. (Symbolbild) - keystone

    47 Prozent der Mietwohnungen befanden sich 2021 im Besitz von Privatpersonen. Während Private 44 Prozent der Ein- oder Zweizimmerwohnungen besassen, waren es bei grösseren Mietwohnungen mit mehr als fünf Zimmern über 60 Prozent. Zwei Drittel der Wohnungen mit Baujahr vor 1946 gehörten Privaten. Bei nach 2000 gebauten Wohnungen waren es lediglich 35 Prozent.

    Genf hat geringsten Anteil von Mietwohnungen in Privatbesitz

    Beim Eigentum von Mietwohnungen verfügt das BFS neu über Daten aus drei Jahren (2019 bis 2021). Das ermöglicht Analysen für die Kantone und die sechs grössten Städte der Schweiz. Der Kanton Genf hatte in dieser Zeit mit 26 Prozent den geringsten Anteil von Mietwohnungen in Privatbesitz. In den Kantonen Tessin mit 70 und im Wallis mit 68 Prozent lag der Anteil deutlich höher.

    Institutionelle Anleger wie Versicherungen, Pensionskassen oder Anlagefonds besassen in Genf die Hälfte aller Mietwohnungen, im Wallis 23 und im Tessin 21 Prozent. Im Schweizer Durchschnitt besassen Anleger 33 Prozent der Mietwohnungen.

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