Industrielle Verschmutzung führt zu Fischsterben in Genfer Fluss

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Im Genfer Seebecken kommt es zu einem grossen Fischsterben durch eine seifenartige Substanz.

    Fluss Aire
    Im Fluss Aire kam es zu einem Fischsterben, verursacht durch seifenartigen Schaum. (Archivbild) - Keystone

    Im Fluss Aire im Genfer Seebecken ist es zu einem grösseren Fischsterben gekommen. Als Ursache wurde die Einleitung eines seifenartigen Schaums festgestellt. Die Behörden wollen die Verursacher ermitteln und zur Rechenschaft ziehen, wie sie am Mittwoch mitteilten.

    Das kantonale Wasseramt und die Umweltwache rückten am Dienstag mit einem spezialisierten Unternehmen aus. Dies, um so viel wie möglich von der Verschmutzung im Fluss Aire, einem Nebenfluss der Arve, einzudämmen und nach der Quelle zu suchen. Die Spezialisten stellten fest, dass die Verschmutzung durch eine alkalische Substanz aus dem Industriegebiet von Plan-les-Ouates stammte.

    Ermittlungen laufen auf Hochtouren

    Auswirkungen auf das Trinkwasser hatte der Vorfall nicht, wie das Genfer Wasseramt weiter mitteilte. Hingegen wurde ein erhebliches Fischsterben beobachtet. Nach Angaben der Behörden ist eine grosse Anzahl von Forellen, Erlitzen und Schmerlen verendet.

    Ermittlungen waren am Mittwoch noch im Gang, um festzustellen, wer für die Verschmutzung verantwortlich ist. Der Kanton behalte sich das Recht vor, angesichts der erheblichen Auswirkungen auf die Wasserfauna und seine Artenvielfalt Anzeige zu erstatten, hiess es.

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