Im Zürcher Unispital putzt ein Roboter die Patientenzimmer

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Er ist der erste seiner Art in einem Schweizer Spital und reinigt Patientenzimmer mit UV-C-Strahlen, die Bakterien und Viren abtöten.

    Am Unispital Zürich ist neuerdings ein Desinfektionsroboter im Einsatz.
    Am Unispital Zürich ist neuerdings ein Desinfektionsroboter im Einsatz. - sda - Unispital Zürich

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Einsatz des Putzroboters soll die Patientensicherheit erhöhen.
    • Eingesetzt wird das neue Gerät für die Zweitreinigung von Patientenzimmern.
    • Es handelt sich um Zimmer, in denen Patienten mit «Spitalkeimen» untergebracht waren.

    Im Universitätsspital Zürich (USZ) ist neuerdings ein Desinfektionsroboter im Einsatz. Er ist der erste seiner Art in einem Schweizer Spital und reinigt Patientenzimmer mit UV-C-Strahlen, die Bakterien und Viren abtöten. Damit soll die Patientensicherheit weiter erhöht werden.

    Eingesetzt wird das neue Gerät für die Zweitreinigung von Patientenzimmern, in denen Patientinnen und Patienten mit sogenannten «Spitalkeimen» untergebracht waren, wie das USZ am Donnerstag mitteilte. Nach deren Entlassung ist die gründliche Reinigung des Zimmers besonders wichtig.

    Roboter übernimmt zweiten Reinigungsdurchgang

    Bislang machten die Reinigungsequipen in den betroffenen Zimmern zwei Durchgänge. Nun übernimmt der Roboter den zweiten Durchgang. «Hero21» ist eineinhalb Meter hoch, 55 Zentimeter breit und 70 Zentimeter tief. Er bewegt sich eigenständig im Raum und kann sogar Fahrstuhl fahren.

    Für die Desinfektion eines Zimmers benötigt der Roboter, der mit acht UV-C-Strahlern ausgestattet ist, 15 Minuten. Vor seinem ersten Einsatz wird das Zimmer einmalig vermessen. Dabei wird auch programmiert, wie lange er welche Stellen im Raum bestrahlen soll.

    Menschen dürfen sich keine im Zimmer aufhalten, solange der Roboter an der Arbeit ist. Denn die UV-Strahlen sind um ein Vielfaches stärker als Sonnenstrahlen und somit potenziell krebserregend - sie würden zu Sonnenbrand und Bindehautentzündungen führen, wie es in der Mitteilung heisst.

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