Thurgau

    Im Thurgau steigen die Zahlungen im Finanzausgleich an

    Im Kanton Thurgau erhöht sich der Betrag aus dem Finanzausgleich an finanzschwache Gemeinden.

    Thurgau
    Der Kanton Thurgau. (Symbolbild) - Pixabay

    Die beiden grössten Gebergemeinden sind weiterhin Warth-Weiningen und Bottighofen. Die höchsten Ausgleichszahlungen flossen an Arbon und Amriswil.

    Die Mittel für den Finanzausgleich setzen sich aus einem Kantonsbeitrag sowie aus der Abschöpfung bei finanzstarken Gemeinden zusammen. Im letzten Jahr wurden 21,6 Millionen Franken an 39 Gemeinden ausbezahlt. Das sind 800'000 Franken mehr als 2023.

    Die Anhebung ärmerer Gemeinden auf die «finanzielle Mindestausstattung» habe stark zugenommen, teilte der Kanton am Donnerstag mit.

    Grosszügige Beiträge von Warth-Weiningen und Bottighofen

    28 Kommunen gehören zu den Gebergemeinden. Warth-Weiningen steuerte am meisten bei, nämlich 1,8 Millionen Franken. Aus Bottighofen kamen 1,7 Millionen Franken. Insgesamt betrug die Abschöpfung 8,2 Millionen Franken. Weitere vermögende Gemeinden sind Ermatingen, Salenstein und Tägerwilen.

    Sechs Gemeinden erhielten Ausgleichszahlen über einer Million Franken. Das sind Arbon (4,2 Millionen), Amriswil (3,6 Millionen), Frauenfeld (1,8 Millionen), Kreuzlingen (1,7 Millionen), Bischofszell (1,4 Millionen) sowie Romanshorn (1,2 Millionen).

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