HSG-Spesenaffäre: Universitätsrat reicht Strafanzeige ein

    Die Spesenaffäre an der Universität St. Gallen (HSG) hat ein juristisches Nachspiel: Der Universitätsrat hat Strafanzeige gegen Professor Peter Sester eingereicht.

    Konferenztisch (Symbolbild)
    Konferenztisch (Symbolbild) - Keystone

    Das entsprechende Disziplinarverfahren wird für diese Zeit sistiert und Peter Sester wird mit sofortiger Wirkung von sämtlichen Aufgaben an der HSG entbunden, wie es in einer Medienmitteilung der HSG vom Donnerstag heisst. Die Disziplinarverfahren gegen die beiden anderen Dozenten laufen weiter.

    Aufgrund ihrer Erkenntnisse aus dem intern aufgedeckten Spesenfall sowie aus der bisherigen Praxis bei den Nebenbeschäftigungen von Dozierenden der Universität seien vom Rektorat und der Universitätsrat in den vergangenen Monaten mehrere Massnahmen eingeleitet worden, um die erkannten Schwachstellen zu beheben.

    Mitte Juni hatte der Universitätsrat gegen drei Mitarbeiter eines HSG-Instituts Disziplinarverfahren eröffnet. Ein externer Rechtsanwalt prüfte, ob sie ungerechtfertigt Spesen bezogen hatten. Es ging um eine allfällige schuldhafte Verletzung der Amts- oder Dienstpflicht.

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