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Hitze-Wochenende: Rega flog über 100 Einsätze in zwei Tagen

Vivian Balsiger
Vivian Balsiger

Obwalden,

Am Hitzewochenende im Dauereinsatz: Die Rega startete über 100 Rettungsflüge – von Bergunfällen bis zu akuten Notfällen, teils auch für verletzte Nutztiere.

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Bei der Rega herrschte dieses Wochenende Hochbetrieb. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Rega hatte am Hitzewochenende über 100 Einsätze in der ganzen Schweiz.
  • Gründe waren Unfälle in den Bergen, Freizeitaktivitäten und akute medizinische Notfälle.
  • Auch verletzte Nutztiere wurden per Helikopter aus schwierigem Gelände geborgen.

Das sonnige und heisse Wetter am vergangenen Wochenende zog viele Menschen ins Freie. Und führte zu entsprechend zahlreichen Einsätzen der Rega.

Die Crews standen schweizweit im Dauereinsatz: Die nationale Luftrettungszentrale koordinierte am Samstag und Sonntag insgesamt über 100 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.

Aber auch Nutztiere zählten zu den «Patienten», wie der Rega-Mediendienst in einer Mitteilung schreibt.

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Die Rega musste dieses Wochenende über 100-mal ausrücken. (Symbolbild) - keystone

Viele Menschen benötigten am Wochenende nach Sport-, Berg-, Flug- oder Verkehrsunfällen rasche Hilfe.

Die Rega-Crews evakuierten zudem blockierte Wanderer und flogen Patientinnen und Patienten nach akuten Erkrankungen in geeignete Spitäler. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler wurde die Rega aufgeboten.

Die Einsatzzahlen der Helikoptercrews spiegeln die Wetterbedingungen und das Freizeitverhalten wider. Auch die Reisetätigkeit der Bevölkerung und ausländischer Touristen in der Schweiz hat Einfluss.

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Die Rega war auch in diesen Tagen nicht nur in der Schweiz, sondern auf der ganzen Welt im Einsatz. An Bord der drei Ambulanzjets wurden erkrankte oder verletzte Personen aus Thailand, Kroatien oder Dänemark zurück in ihre Heimat geflogen.

Wenn die Patienten Tiere sind

Die Rega hilft jedoch nicht nur Menschen. Auch Kühe und andere Nutztiere gehören manchmal zu den «Patienten» der Rega.

Seit vielen Jahren unterstützt sie die Berglandwirtschaft: Wenn verletzte, verstiegene, kranke oder tote Nutztiere in unwegsamem Gelände nicht anders geborgen werden können, organisiert die Rega den Helikoptertransport bis zur nächsten befahrbaren Stelle.

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Die Rega war dieses Wochenende nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland im Einsatz. (Symbolbild) - keystone

An diesem Wochenende organisierten die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter rund 20 solcher Einsätze. Diese sogenannten «Contadino-Einsätze» werden jedoch meist von kommerziellen Helikopter-Transportunternehmen im Auftrag der Rega durchgeführt. Damit die Rettungshelikopter jederzeit für medizinische Notfälle bereitstehen.

Einen kleinen Teil der Einsätze fliegen Rega-Nachwuchspiloten mit dem Schulungshelikopter der Rega.

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