Erziehungsdirektoren erteilen Schulharmonisierung gute Noten

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) erteilt dem Stand der Harmonisierung der obligatorischen Schule gute Noten. Auch wenn das Modell mit zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe vermehrt in Frage gestellt wird, erachtet die EDK eine Intervention des Bundes als nicht angezeigt.

    schule
    Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) erteilt dem Stand der Harmonisierung der obligatorischen Schule gute Noten. (Symbolbild) - keystone

    Die Harmonisierung der Strukturen und Ziele der obligatorischen Schule seit weit fortgeschritten, schreibt die EDK in ihrem am Freitag veröffentlichten Überprüfungsbericht. Das betreffe insbesondere die Einschulung und die Dauer der verschiedenen Schulstufen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe I.

    Beim Unterrichtsinhalt sieht die EDK indes die Harmonisierung nicht in allen Bereichen als erfüllt. Das betreffe insbesondere die Grundkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht. Hier seien die Unterschiede zwischen den Kantonen beträchtlich, was auf einen «bescheidenen Harmonisierungsgrad» schliessen lasse.

    Beim Schul- und Fremdsprachenunterricht indes ortet die EDK im Grundsatz zumindest «einen recht hohen Harmonisierungsgrad». Allerdings sei die Harmonisierung beim Unterricht in einer zweiten Landessprache nur «mässig fortgeschritten», heisst es weiter.

    Hier weist der Bericht auch darauf hin, dass das Modell mit zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe in einigen Kantonen politisch unter Druck steht. Als Reaktion auf Bestrebungen in der Deutschschweiz, Frühfranzösisch aus den Stundenplänen zu streichen, lässt der Bundesrat vorsorglich gesetzliche Grundlagen ausarbeiten, um die Kantone in die Schranken zu weisen.

    Die EDK hält eine Intervention des Bunds gemäss Bericht nicht für angezeigt. Die Erziehungsdirektorinnen und -direktoren hätten ihren Willen bekräftigt, «adäquate Lösungen» zu suchen, um den Sprachenunterricht weiterhin gesamtschweizerisch und in Auslegung des HarmoS-Konkordats zu koordinieren.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1172 (nicht angemeldet)

    Sich selber auf die Schultern klopfen, während die Lehrerschaft kollabiert und unsere Schulen schlechter den je sind gemäss Pisa-Studie? Toll🥳

    Weiterlesen

    weihnachten
    320 Interaktionen
    Kein Rindsfilet mehr
    Flohmarkt Kreuzlingen
    66 Interaktionen
    Nach Bombendrohung

    MEHR AUS STADT BERN

    7 Interaktionen
    Kanton Bern
    Esperia gewinnt raues Spiel
    2:0-Erfolg
    3 Interaktionen
    Weitere Hürde genommen
    3 Interaktionen
    Kanton Bern