Drei von vier Luzerner Bräuten nehmen Nachnamen von Mann an

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    «Ja, ich will - den Nachnamen meines Mannes annehmen», haben sich über drei Viertel der Frauen gesagt, die 2018 im Kanton Luzern heirateten. Lediglich 3,1 Prozent der Männer entschieden sich, nach der Hochzeit den Namen der Partnerin anzunehmen.

    Hochzeit
    Kamilla und Murat Zhurayev aus Kasachstan erleben ein besonderes Hochzeitsshooting. - dpa

    Allerdings habe sich der Anteil der Frauen, die ausschliesslich ihren bisherigen Namen weiterführen, in den vergangenen 20 Jahren stark erhöht, teilte Lustat Statistik Luzern am Donnerstag mit. Und zwar von 1,7 auf 20,6 Prozent. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass nach der heutigen Gesetzgebung Doppelnamen nicht mehr erlaubt sind.

    Insgesamt ging die Zahl der Heiraten pro 1000 Einwohner in den vergangenen Jahrzehnten eher zurück, jene der Scheidungen stieg an. 2018 gaben sich im Kanton Luzern insgesamt 2008 Paare das Ja-Wort, 15 weniger als im Vorjahr. 703 Ehen wurden geschieden, das sind 69 Scheidungen mehr als 2017.

    Luzernerinnen heirateten 2018 mit durchschnittlich 30 Jahren, Luzerner im Alter von über 32 Jahren. Am häufigsten feierten die Paare ihre Vermählung am Freitag, 18. Mai. An diesem Tag gaben sich 53 Paare das Ja-Wort.

    2018 liessen im Kanton Luzern 30 Paare ihre Partnerschaft eintragen. Genau gleich viele wie im Vorjahr. Männer taten dies häufiger als Frauen.

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