Cyberangriff betrifft auch Pensionskasse Stadt Zürich
Bei einem Cyberangriff auf einen externen Softwareanbieter sind auch Personendaten von Versicherten der Pensionskasse Stadt Zürich (PKZH) entwendet worden. Wie die PKZH am Donnerstag mitteilte, sind Vorsorgegelder und Rentenzahlungen jedoch nicht betroffen.

Der Angriff habe bei der externen Softwarefirma Ende September stattgefunden, schrieb die PKZH. Zur Vorbereitung auf einen Wechsel des Verwaltungssystems seien zuvor Daten der Pensionskasse an das Unternehmen übermittelt worden. Die PKZH hat gemäss Mitteilung eine Strafanzeige eingereicht.
Welche Daten genau entwendet wurden und wie viele Personen betroffen sind, werde derzeit ermittelt. Im schlechtesten Fall umfasst das Datenleck persönliche Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail, Telefonnummer), die AHV-Nummer, den Zivilstand, Angaben zu Partnern, die IBAN sowie Vorsorgedaten wie den versicherten Verdienst und das Guthaben. Das Verwaltungssystem, mit dem die PKZH die Guthaben verwaltet und Renten auszahlt, sei vom Angriff nicht betroffen.
Vom Cyberangriff sind weitere Pensionskassen betroffen. So wurde vergangene Woche bekannt, dass auch Daten der Bernischen Pensionskasse (BPK) und der Bernischen Lehrerversicherungskasse entwendet wurden. Zuvor hatte die Pensionskasse des Bundes Publica über den Angriff bei derselben externen Softwarefirma informiert, bei der sie ebenfalls Kundin ist.










