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    Coronapandemie kostet fünf Universitätsspitäler 356 Mio. Franken

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Corona-Pandemie hat auch bei den Unispitälern tiefe betriebswirtschaftliche Spuren hinterlassen.

    Pflegefachperson Coronavirus USZ
    Pflegefachfrauen betreuen einen Covid-19-Patienten im Universitätsspital Lausanne (Archivbild). - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Corona hat die Unispitäler Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich hart getroffen.
    • Insgesamt habe die Pandemie die fünf Universitätsspitäler 356 Millionen Franken gekostet.

    Die Universitätsspitäler haben in der Coronapandemie eine zentrale Rolle gespielt. Die grösste Herausforderung für das Schweizer Gesundheitssystem seit Jahrzehnten hat aber tiefe betriebswirtschaftliche Spuren hinterlassen.

    Die Kosten der Universitätsspitäler von Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich seien schon heute im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht gedeckt, wie die Universitätsspitäler am Mittwoch mitteilten.

    Die Coronakrise habe nun noch eine zusätzliche Belastung mit sich gebracht. Der Ertragsausfall aller fünf Universitätsspitäler von März bis Juni betrage netto 290 Millionen Franken. Dazu kämen Covid-spezifische Kosten von 66 Millionen Franken. Insgesamt habe die Pandemie die fünf Universitätsspitäler 356 Millionen Franken gekostet.

    Einigermassen glimpflich davongekommen

    Die Schweiz verfüge über ein vorbildliches Gesundheitssystem und sei deshalb einigermassen glimpflich davongekommen. Die Universitätsspitäler hätten eine zentrale Bedeutung, sagte Uwe E- Jocham, Direktionspräsident der Berner Inselgruppe am Mittwoch vor den Medien.

    Jocham unterstrich dies anhand der Bettenkapazität auf den Intensivstationen. Normalerweise stehen insgesamt 240 Betten zur Verfügung. «Wir hätten 549 zur Verfügung stellen können, also fast zweieinhalb mal so viel wie normal», führte Jocham aus.

    Bereits in der fünften Woche sei die Kapazität von 240 Betten erreicht gewesen. Ohne die zusätzlichen Bettenkapazitäten hätte die Schweiz die Krise nicht so gut gemeistert.

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