Bundesanwaltschaft eröffnet mehr Strafuntersuchungen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Zahl der hängigen Strafuntersuchungen bei der Bundesanwaltschaft hat zugenommen. Per Ende 2017 waren 478 Untersuchungen hängig, acht Prozent mehr als im Vorjahr.

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    Bei einer internationalen Aktion sind unter anderem in der Schweiz mehrere Interventionen wegen Insiderhandels durchgeführt worden. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Bundesanwaltschaft eröffnete 2017 mehr Strafuntersuchungen als im Vorjahr.
    • Nebst der höheren Anzahl werden die Verfahren auch immer komplexer.

    Die Bundesanwaltschaft (BA) eröffnete im vergangenen Jahr 237 neue Strafuntersuchungen, gegenüber 190 im Vorjahr. Sie überwies dem Bundesstrafgericht 21 Anklagen (Vorjahr 14). Ferner stellte sie 788 Strafbefehle aus (Vorjahr 1094).

    Immer komplexere Verfahren mit internationalen Bezügen stellten eine grosse Herausforderung dar, schreibt die BA in ihrem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht. Gefordert haben sie 2017 der dschihadistisch motivierte Terrorismus und die Wirtschaftskriminalität.

    In der Terrorismusbekämpfung wurden 17 Verfahren eröffnet und 8 Rechtshilfeersuchen vollzogen. Dies zeige, das das Phänomen trotz militärischer Niederlage des "Islamischen Staats" nicht an Bedeutung verliere, schreibt die BA.

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