Bund kämpft mit Kodex gegen Unterschriften-Bschiss

Keystone-SDA
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Bern,

Ab sofort können Referendums- und Initiativkomitees einem neuen Verhaltenskodex beitreten. Der Beitritt ist freiwillig – aber wohl erwünscht.

Unterschrift
Die Bundeskanzlei hat einen neuen Verhaltenskodex lanciert. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Verdachtsfälle von Unterschriftenfälschung sind laut Bund klar rückläufig.
  • Seit Anfang 2024 wurden Kontrollen und Sensibilisierung deutlich verstärkt.
  • Ein neuer Kodex soll die Rückverfolgbarkeit gesammelter Listen sichern.

Dreieinhalb Jahre nach der ersten Strafanzeige wegen Verdachts auf Unterschriftenfälschungen spricht der Bund von einer guten Entwicklung und rückläufigen Fällen.

Die Bilanz der bereits getroffenen Massnahmen sei vorläufig positiv, teilte die Bundeskanzlei am Donnerstag mit.

Findest du es gut, dass die Kontrolle der eingereichten Unterschriftenlisten verschärft wurde?

Die Zahl der Verdachtsfälle sei in den vergangenen Monaten markant gesunken. Anfang 2024, als die Zahl der Verdachtsfälle anstieg, hatte der Bund die Kontrolle der eingereichten Unterschriftenlisten verschärft und die Sensibilisierung von Komitees und Behörden verstärkt.

Rückverfolgbarkeit soll garantiert werden

Der neue Verhaltenskodex ergänze diese Massnahmen, so die Bundeskanzlei. So solle zum Beispiel bei kommerziell gesammelten Unterschriftenlisten eine Rückverfolgbarkeit garantiert werden.

Der Beitritt zum Kodex ist freiwillig. Ob er wirksam sein werde, hänge von den Komitees ab. Wenn sie die Standards und Praktiken umsetzten, werde die Integrität von Unterschriftensammlungen erhöht.

Kommentare

User #5406 (nicht angemeldet)

Wichtig halt, jede einzelne Unterschrift ist zu prüfen, oder auch ob der gleiche gültige Name mehrmals eingereicht wird. Ich frage mich, wie manche Abstimmungen zustande kommen (Kein Wunder bei aggressiven Sammlern die pro Unterschrift verdienen, Passanten anlügen um was es geht, damit diese unterschreiben, oder gar den Weg versperren beim Bahnhof, und einen nicht durchlassen bis man unterschreibt.) Beim Bahnhof Oerlikon und anderen Orten schon mehrfach erlebt, speziell bei Links und Grün. Oder auch wie manche Abstimmungen in Zürich durchkommen bei Themen, wo nachher das ganze Volk drüber schimpft. Landen da Abstimmungszettel haufenweise im Abfall? Zähler und Kontrollorgan beides Grüne, also alles klar was da passiert...

User #2046 (nicht angemeldet)

Bschiss, wird hier in keinem Kommentar durchkommen 👍️ Selbst wenn man es richtig schreibt »Beschiss«.

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