Automatische Schnellabschaltung im AKW Gösgen SO
Im AKW Gösgen ist es am Dienstagmorgen zu einer automatischen Reaktorschnellabschaltung gekommen. Laut Betreiber bestand keine Gefahr.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Unterspannung an den Steuerstabschienen löste den Stopp aus.
- Alle sicherheitsrelevanten Systeme reagierten laut Betreiber planmässig.
- Gösgen bleibt bis zur Freigabe durch das Ensi abgeschaltet.
Im AKW Gösgen im Kanton Solothurn ist es am Dienstagmorgen zu einer automatischen Reaktorschnellabschaltung gekommen. Ursache war nach Angaben des Betreibers eine Unterspannung an den Steuerstabschienen.
Bei der automatischen Abschaltung hätten sämtliche sicherheitsrelevanten Systeme wie vorgesehen reagiert, teilte die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG (KKG) am Dienstag mit. Es sei keine zusätzliche Abgabe von Radioaktivität erfolgt. Zur Schnellabschaltung sei es um 06.40 Uhr gekommen.
Die Anlage ist laut KKG abgeschaltet und befindet sich in einem sicheren Zustand. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) sei informiert worden. Die Anlage werde nach Freigabe durch das Ensi wieder angefahren.






