Albulapass: Erdrutsch verschüttet Strasse

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Thusis,

    Die Passstrasse am Albula musste vorübergehend gesperrt werden. Grund ist ein Erdrutsch.

    albulalinie
    Ein Zug der RhB auf der Albulalinie in der Nähe von Bergün GR. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen den starken Gewittern kam es am Montagabend im Graubünden zu einem Erdrutsch.
    • Der Albulapass musste wegen einer verschütteten Strasse gesperrt werden.

    Am Albulapass im Kanton Graubünden ist am Montagabend nach einem starken Gewitter ein Erdrutsch niedergegangen. Dieser verschüttete die Strasse. Sie bleibt zwischen dem Hospiz und Preda vorläufig gesperrt. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

    Gegen 18.30 Uhr seien rund hundert Kubikmeter Geröll auf die Strasse im Gebiet Cruschetta auf der Bergüner Seite des Passes niedergegangen, sagte Gion Dosch vom Strassenunterhalt des Kantons Graubünden am Dienstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Lokal starke Niederschläge und Hagel hätten einen Hang in Bewegung gesetzt, sagte Dosch. Das Gebiet liegt auf gut 2200 Metern über Meer. Die Fachleute wollen noch am Dienstagmorgen mit den Räumungsarbeiten beginnen, sofern es die Sicherheitslage zulässt. Strassenbauwerke wurden nach ersten Angaben nicht beschädigt worden.

    Der Albulapass verbindet das Albulatal bei Tiefencastel mit dem Engadin bei La Punt.

    Kommentare

    Weiterlesen

    85 Interaktionen
    Lawinengefahr

    MEHR AUS GRAUBüNDEN

    HC Davos
    Nur Gottéron siegt
    Jenins GR
    Jenins GR
    3 Interaktionen
    Emser Altdeponie
    1 Interaktionen
    Graubünden