GTA 6 liefert 10 neue Details zur riesigen Spielwelt
GTA 6 wird in vielen Bereichen reaktiver: Neue Details zeigen mehr Freiheit bei Missionen, glaubhaftere NPCs und tiefere Systeme.

IGN konnte bereits im Juli das Gameplay von GTA 6 sehen und mit Rockstar-Entwickler Rob Nelson sprechen. Die nun veröffentlichten Aussagen liefern neue Einblicke in die Systeme, mit denen Rockstar die Spielwelt gestalten will.
Bei den Missionen will Rockstar offenbar mehr Spielraum schaffen, ohne auf die aufwendige Inszenierung zu verzichten. Laut der «PlayCentral» können Jason und Lucia bei bestimmten Einsätzen unterschiedliche Fluchtwege wählen.
Als Beispiel nennt Nelson eine Flucht aus einem Hochhaus, bei der mehrere Wege nach draussen offenstehen. Auch während einer Polizeiverfolgung soll es möglich sein, die vorgegebene Strecke zu verlassen und trotzdem zu entkommen.
GTA 6 setzt weiterhin auf inszenierte Missionen
Eine vollständige Abkehr von linearen Missionen ist damit allerdings nicht verbunden. Die «GameStar» berichtet, dass Rockstar weiterhin auf festgelegte Abläufe setzt, wenn bestimmte Ereignisse für die Handlung erforderlich sind.
Auch ausserhalb der Missionen soll die Welt weniger vorhersehbar reagieren. Spieler begegnen dabei Ereignissen, die wie inszenierte Szenen wirken können, obwohl sie nicht vollständig vorgegeben sind.

Eine besondere Bedeutung erhält das Verhältnis zwischen den beiden Hauptfiguren. Der «GameStar» zufolge entwickelt sich die Beziehung durch gemeinsame Aktivitäten und alltägliche Interaktionen weiter.
GTA 6 macht die Beziehung von Jason und Lucia interaktiver
Dazu gehören gemeinsame Ausflüge, Nachrichten und das Händchenhalten. Selbst scheinbar nebensächliche Situationen können demnach eine Rolle spielen.
Auch die Safehouses sollen stärker in dieses Konzept eingebunden werden. Rockstar orientiert sich dabei an den Lagern aus Red Dead Redemption 2, die als interaktive Orte für die Figuren dienen.
Jason und Lucia sollen dort nicht lediglich Kleidung wechseln oder speichern können. Vielmehr können sie sich gemeinsam aufhalten und verschiedene Aktivitäten ausführen.
Die Spielwelt reagiert stärker
Bei den NPCs setzt Rockstar ebenfalls auf mehr Reaktivität. Laut der «IT Boltwise» können Personen bemerken, wenn Jason oder Lucia ihre Gespräche belauschen oder ihnen auffällig lange folgen.
Das Interaktionssystem baut dabei auf dem Konzept aus Red Dead Redemption 2 auf. Gespräche zwischen NPCs sollen zahlreicher ausfallen, während die Figuren zugleich stärker auf das Verhalten des Spielers reagieren.
Auch die Konsequenzen krimineller Handlungen werden differenzierter. Die «GameStar» berichtet von einem Criminal Profile, das insbesondere durch den Einsatz von Gewalt geprägt wird.
GTA 6 macht Kriminalität und Autodiebstahl komplexer
GTA 6 ersetzt das Karma-System durch ein stärker auf Kriminalität ausgerichtetes System. Das Profil soll wiederum Einfluss darauf haben, wie die Umwelt und die Geschichte auf Jason und Lucia reagieren.
Beim Stehlen von Fahrzeugen reicht offenbar nicht mehr jeder Versuch auf Knopfdruck. Autos verfügen über unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen und können bestimmte Werkzeuge erfordern.
Über eine Funktion auf dem Smartphone lässt sich ein Fahrzeug zuvor untersuchen. Der Scanner liefert Informationen über die Sicherung des Autos und soll damit helfen, Aufwand und Risiko eines Diebstahls einzuschätzen.
GTA 6 macht Tiere und die Umgebung interaktiver
Auch die Tierwelt bietet zusätzliche Interaktionen. Der «GameStar» zufolge können Spieler Tiere nicht nur jagen, sondern sie auch beobachten und Informationen über die jeweilige Art sammeln.
Damit erhält die Tierwelt eine Funktion, die über reine Jagdaktivitäten hinausgeht. Das System erinnert an die Tierbeobachtung aus Red Dead Redemption 2.

Der Fokusmodus beschränkt sich ebenfalls nicht auf das Anvisieren von Gegnern. Jason und Lucia können damit interessante Personen oder Details in ihrer Umgebung hervorheben.












