Studie

    Zürcher Forscher wollen Knochenbrüche mit Vibration heilen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    In einer medizinischen Studie haben Forscher herausgefunden, dass Vibration unterstützend bei der Heilung von Knochen sein kann.

    Beinbruch
    Laut einer Zürcher Studie sollen Knochen durch Vibration schneller heilen. (Symbolbild) - depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Zürcher Studie zeigt, dass Vibration Knochen wachsen lässt.
    • Durch die mechanischen Reize werden die Knochen-Gene animiert.
    • Auch ein gezielter Einsatz von Medikamenten kann die Genaktivierung positiv beeinflussen.

    Vibration hilft Knochen beim Wachsen. In einer neuen Studie haben Zürcher Forschende gezeigt, wie solche mechanischen Reize die Gene in den Knochen beeinflussen. Damit wollen sie künftig gebrochene Knochen schneller heilen.

    Die Studienergebnisse wurden im Wissenschaftsmagazin «Science» veröffentlicht. Sie könnten die Grundlage für Therapieansätze gegen Knochenbrüche und Knochenschwund bilden, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) mitteilte.

    Studie an Mäusen zeigt Wirkung

    Dass Vibrationen Knochen beim Wachsen unterstützen, hatten die Forschenden um Ralph Müller von der ETH Zürich bereits vor drei Jahren in einer Studie mit Mäusen gezeigt.

    «Erst wenn wir diese Mechanismen verstehen, können wir basierend darauf neue Therapien entwickeln», liess sich Erstautor der neuen Studie, Neashan Mathavan, in der Mitteilung der ETH zitieren. Für die neue Studie erstellten die Forstenden daher einen Atlas der Genaktivität in heilenden Mäuseknochen.

    Dazu brachen sie vier Mäusen einen Oberschenkelknochen, wie aus der Studie hervorgeht. Die Heilung der Knochen unterstützten sie mit einer Vibrationstherapie. Für jeden Punkt im Knochen bestimmten sie, welche Gene während der Heilung aktiv waren und welche nicht.

    Genaktivität begünstigt die Heilung

    So konnten sie zeigen, dass bestimmte Gene spezifisch in den Bereichen des Knochens aktiv waren, die mechanisch stark belastet wurden. Umgekehrt waren Gene, die die Knochenbildung hemmen, an diesen Stellen nicht aktiv.

    Hast du dir schon mal etwas gebrochen?

    Die Forschenden wollen diese Erkenntnisse nun nutzen, um neue Therapieansätze zu finden. Denkbar wäre laut der ETH Zürich neben einer Vibrationstherapie auch ein gezielter Einsatz von Medikamenten.

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    Kommentare

    User #1813 (nicht angemeldet)

    Für etwas hab ich einen Vibi. Ist auch sonst sehr nützlich 🥰

    User #2985 (nicht angemeldet)

    All und alles besteht aus Vibrationen.

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