West-Nil-Virus: 157 Fälle in Griechenland gemeldet

    Keystone-SDA
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    Griechenland,

    In Griechenland ist die Zahl der Infektionen mit dem West-Nil-Virus weiter deutlich gestiegen. Landesweit wurden seit Jahresbeginn inzwischen 157 Fälle registriert, 13 Menschen starben nach einer Infektion.

    dfg
    Das West-Nil-Virus wird laut dem Robert Koch-Institut hauptsächlich von Stechmücken zwischen wildlebenden Vögeln übertragen. Die Mücken könnten aber auch Menschen infizieren. (Arc... - keystone

    Dies teilte die Gesundheitsbehörde EODY mit. Damit hat sich die Zahl der Erkrankungen innerhalb weniger Wochen nahezu vervierfacht. Ende Juli waren noch 42 Fälle gemeldet worden.

    Bei einigen Erkrankten entwickelte sich eine schwere Erkrankung des zentralen Nervensystems, darunter Enzephalitis, Meningitis oder andere neurologische Komplikationen. Die meisten Fälle wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Grossraum Athen festgestellt.

    Gkikas Magiorkinis, Epidemiologe und Professor der Universität Athen, rief im griechischen Fernsehen ERT dazu auf, sich konsequent vor Stechmücken zu schützen. Insbesondere sollten Insektenschutzmittel regelmässig erneut angewendet werden.

    Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Die meisten Infektionen verlaufen ohne Symptome oder verursachen nur leichte Beschwerden. Schwere Verläufe treten vor allem bei älteren Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen auf.

    Die Entwicklung in Griechenland fällt in eine Zeit mit einer zunehmenden Zahl von West-Nil-Virus-Infektionen in Teilen Südeuropas. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte wegen der Erkrankungen zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

    Auch in der Schweiz ist es bereits zu einer Übertragung des West-Nil-Virus gekommen. Im Jahr 2025 wurde der erste lokal von Mücken übertragene Fall von West-Nil-Fieber beim Menschen bestätigt. Bereits 2022 war das Virus bei einheimischen Mücken nachgewiesen worden.

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