Urteil in Deutschland: Pressefotografen haben Brände gelegt

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    Vor einem deutschen Gericht sind zwei Pressefotografen wegen mehrfacher Brandstiftung zu Freiheitsstrafen verurteilt worden.

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    Vor einem deutschen Gericht sind zwei Pressefotografen wegen mehrfacher Brandstiftung zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. (Symbolbild) - keystone

    Das Landgericht Dessau im ostdeutschen Sachsen-Anhalt sehe es als erwiesen an, dass die Männer zwischen Juli und September 2025 im Raum Bitterfeld-Wolfen und Umgebung leerstehende Gebäude, Waldstücke und landwirtschaftlich genutzte Grundstücke in Brand gesetzt hatten, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte. So hätten sie exklusive Videos und Fotos von Feuerwehreinsätzen anfertigen und verkaufen wollen.

    Die Männer im Alter von 23 und 33 Jahren haben freiberuflich gearbeitet, waren also nicht fest in einer Redaktion angestellt. Der ältere der beiden Fotografen sei wegen Brandstiftung in sechs Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und elf Monaten verurteilt worden, hiess es. Während der Verhandlung hatte es eine Verständigung zwischen dem Gericht und dem Mann gegeben. Im Zuge dessen hatte er die Vorwürfe weitgehend eingeräumt.

    Der jüngere Mann wurde dem Gerichtssprecher nach wegen sieben Taten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und acht Monaten verurteilt. Die Urteile gegen die Männer sind bislang nicht rechtskräftig.

    Dem Gericht zufolge ist durch die Brände ein Sachschaden «in deutlich sechsstelliger Höhe» entstanden. Die Männer stammen aus Sachsen-Anhalt. Die Staatsanwaltschaft hatte beiden Brandstiftung in insgesamt 17 Fällen vorgeworfen. Sie sollen bei den Taten auch in Kauf genommen haben, dass Einsatzkräfte verletzt werden könnten. Das Feuer sei so gelegt worden, dass sich die Flammen schnell ausgebreitet hätten und die Löscharbeiten erschwert worden seien.

    Der Prozess war bereits im März dieses Jahres eröffnet worden, verzögerte sich jedoch immer wieder. Die Fotografen waren im September 2025 nach einem Feuer in einem leerstehenden Bahnhofsgebäude in Sachsen-Anhalt festgenommen worden.

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    Kommentare

    User #6187 (nicht angemeldet)

    Nun, inzwischen wird dazu obendrauf auch noch mit KI nachgeholfen damit Bilder "schlimmer" und "dramatischer" aussehen ..... leider .... wenn man dann Bilder von anderen Channels zur selben Situation vergleicht, staunt man nur noch.... all dies sollte gesetzlich verboten werden.... weltweilt...

    User #5136 (nicht angemeldet)

    Leider auch keine seltenheit mehr das nach geholfen wird---

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