Ungeplante Zugbegegnung auf eingleisiger Strecke in Oberbayern

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    Deutschland,

    Ungeplante Begegnung zweier Züge an der deutsch-österreichischen Grenze: Auf einer eingleisigen Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte in Tirol haben sich am Mittwoch zwei Regionalzüge unvermittelt gegenübergestanden.

    Abzeichen der Bundespolizei
    Abzeichen der Bundespolizei - dpa/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lokführer bremst rechtzeitig - Ursache von Zwischenfall bei Griesen unklar.

    Die rund 60 Reisenden in den Zügen mussten in Busse umsteigen, wie die Bundespolizei am Donnerstag in Rosenheim mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Ursache des Zwischenfalls bei Griesen in Oberbayern war zunächst unklar.

    Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei war der Zug mit Fahrziel Reutte am Mittwoch gegen 17.00 Uhr auf den Haltepunkt Griesen zugefahren, während zeitgleich der Gegenzug in Richtung Garmisch-Partenkirchen in Griesen stand. Der Lokführer des mit etwa Tempo 60 fahrenden Zugs bemerkte den zweiten Zug auf der eingleisigen Strecke und bremste sofort.

    Etwa 25 Meter vor dem wartenden Zug kam die abgebremste Regionalbahn zum Stehen. Beide Züge wurden im Anschluss mit Unterstützung der Feuerwehr evakuiert. Die Bundespolizei prüft nun, ob ein technischer Defekt oder eine menschliche Unachtsamkeit Grund für den Zwischenfall war.

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