Tote Babys: Untersuchung nach Urteil gegen britische Krankenschwester

    Keystone-SDA
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    USA,

    Am Montag wird das Strafmass für die britische Krankenschwester, die sieben Babys tötete, verkündet. Danach soll es eine Untersuchung geben.

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    Eine Gerichtszeichnung zeigt die Krankenschwester Lucy L. Sie tötete sieben Babys - und wurde nun verurteilt. - Elizabeth Cook/PA Wire/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Urteil gegen eine britische Krankenschwester wurde eine Untersuchung angekündigt.
    • Ärzte kritisieren das Krankenhausmanagement nach den Morden an den Babys.
    • Das Strafmass für die Krankenschwester wird am Montag verkündet.

    Nach dem Urteil gegen die britische Krankenschwester Lucy L. wegen der Ermordung von sieben Babys und des versuchten Mordes von sechs weiteren hat die Regierung in London eine Untersuchung angekündigt. In dem öffentlichen Verfahren sollten die weiteren Umstände zu den Taten der Krankenschwester geklärt werden, kündigte Gesundheitsminister Steve Barclay an.

    Die 33-Jährige war am Freitag vor einem Gericht in Manchester schuldig befunden worden, in den Jahren 2015 und 2016 auf einer Neugeborenenstation in der Stadt Chester sechs Babys getötet zu haben. Das Strafmass soll am kommenden Montag verkündet werden.

    Arzt bemängelt, Bedenken hätten zu spät Gehör gefunden

    Mehrere Ärzte, die bereits früh Alarm schlugen, erhoben schwere Vorwürfe gegen das Management des Krankenhauses. «Wir müssen uns anschauen, warum es so lange gedauert hat, bis sich das Management einverstanden erklärte, die Polizei einzuschalten», sagte der Kinderarzt John Gibbs, der inzwischen in Rente ist, dem Nachrichtensender Sky News am Samstag.

    Crown Court
    Ein Polizeiwagen parkt vor dem Manchester Crown Court. Weil sie sieben Babys auf einer Neugeborenenstation getötet haben soll, steht hier eine Krankenschwester vor Gericht. - keystone

    Ein anderer Arzt, der früher mit L. zusammenarbeitete, sagte dem Sender ITV, er glaube, dass vier oder fünf der getöteten Babys inzwischen Schulkinder sein könnten, hätten die Bedenken früher Gehör gefunden.

    Der ehemalige Geschäftsführer des Krankenhauses sowie der frühere medizinische Direktor kündigten ihre Zusammenarbeit mit dem Untersuchungsgremium an. Die Abgeordnete für Chester im Unterhaus, die Labour-Politikern Samantha Dixon äusserte indessen Zweifel, ob die Untersuchung über ausreichende Kompetenzen verfügen werde, wie sie der BBC sagte.

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