Sturmtief «Gloria» in Spanien fordert bereits neun Tote

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    Frankreich,

    In Teilen Spaniens und im Süden Frankreichs herrscht tiefster Winter. Seit Tagen gibt es heftige Unwetter, viel Schnee – und in Spanien auch immer mehr Tote.

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    Sturmtief «Gloria» spült grosse Wellen an den Strand von Barcelona. Die Unwetter und eisigen Temperaturen bereits neun Menschen in Spanien das Leben gekostet. Foto: Joan Mateu/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit starken Winden und heftigem Regen hat Sturmtief «Gloria» den Osten Spaniens im Griff.
    • Auch Teile Südfrankreichs sind betroffen.
    • In Spanien forderte das Unwetter bereits neun Menschenleben.

    In Spanien wütet das Sturmtief «Gloria»: Die starken Winde und eisigen Temperaturen haben bereits neun Menschen das Leben gekostet.

    Am Mittwoch seien zusätzlich zu den bereits bekannten Opfern fünf weitere in den Regionen Valencia und Andalusien registriert worden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf Behörden. Zudem werden vier Menschen vermisst.

    Fünf Leichen gefunden

    In Carcaixent nahe Valencia wurde demnach die Leiche eines offenbar in der Nacht erfrorenen 49 Jahre alten Obdachlosen gefunden. Eine Frau sei am Mittwoch in Alcoi (Alicante/Valencia) gestorben, als ihr Haus wegen des Unwetters einstürzte.

    Sturmtief «Gloria» in Ostspanien
    Schiffe während eines Sturms im Olimpic-Hafen in Barcelona. Schnee und Unwetter haben im Osten Spaniens Stromausfälle, Zugverspätungen und Rekordwellen ausgelöst. - dpa

    Zudem sei die Leiche eines 67-Jährigen nahe der Gemeinde Callosa d'En Sarrià (Alicante) geborgen worden. Im andalusischen Almería starben ein Landwirt und ein Obdachloser, wie es hiess.

    Mehrere Personen vermisst gemeldet

    Auf Ibiza wurden den Berichten zufolge unterdessen ein 25-jähriger Brite und ein 41-Jähriger als vermisst gemeldet. Ausserdem wurden ein Mann auf Mallorca und ein Seemann im katalanischen Girona vermisst.

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    Auswirkungen von «Gloria»: Starker Wind nahe der Stadt Valencia. - AFP

    In weiten Teilen des Landes wurde das Wetter am Mittwoch zwar wieder besser. Für einige Gemeinden der Regionen Aragonien und Katalonien im Nordosten des Landes galten am Nachmittag aber noch die zweit- und dritthöchsten Alarmstufen Orange beziehungsweise Gelb.

    Vor allem rund um die Küstenstadt Valencia mussten seit Wochenbeginn Dutzende Strassen sowie mehrere Häfen gesperrt werden. Auch der Zugverkehr war in Teilen unterbrochen.

    Behörden in Südfrankreich schlagen Alarm

    Auch in Südfrankreich schlugen die Behörden wegen «Gloria» Alarm und warnten vor massiven Überschwemmungen. Der Fluss Agly bei Perpignan habe einen kritischen Wasserstand erreicht, teilte die zuständige Präfektur am Mittwoch mit.

    In zahlreichen Gemeinden wurden Evakuierungen in Flussnähe angeordnet, Strassen wurden gesperrt. Für die Agly und den wenige Kilometer entfernten Fluss Aude galt die Hochwasser-Warnstufe Rot. Bereits seit Montagabend regnet und schneit es heftig in der Region.

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