Sturm «Ianos» verursacht in Griechenland schwere Schäden

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    Griechenland,

    Der Medicane «Ianos» tobte am Wochenende in Teilen Griechenlands. Der Sturm forderte drei Todesopfer, über 5000 Häuser wurden überschwemmt.

    Ianos Griechenland
    20.09.2020, Griechenland, Kefalonia: Eine Segelyacht liegt nach einem Sturm neben einer Strasse an Land. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Sturm «Ianos» tobte am Wochenende in Teilen Griechenlands.
    • Drei Personen starben, eine Frau wird noch immer vermisst.
    • Über 5000 Häuser wurden überflutet.

    Beim Wirbelsturm «Ianos» sind am Wochenende vielerorts in Griechenland schwere Schäden entstanden. Über die westgriechische Insel Kefalonia berichteten griechische Medien am Montag von einer «Katastrophe biblischen Ausmasses».

    Bilder zeigten von Steinlawinen begrabene Autos, so stark waren die Wassermassen, die das Erdreich mitspülten. Strassen brachen weg, Boote sanken in den Häfen.

    Ianos Griechenland
    Der Sturm «Ianos» hinterliess in Griechenland eine grosse Verwüstung. - Keystone

    Auch in der Stadt Karditsa in Thessalien wurde zum Teil erst am Montag das Ausmass der Schäden deutlich. In der Region hatte sich «Ianos» am Wochenende mit einem Sturmtief über der Nordägäis verbunden und gewütet.

    Sturm «Ianos» fordert drei Tote

    Das resultierende Unwetter forderte drei Tote, eine Frau wird weiterhin vermisst. Berichten zufolge sollen rund 15 Brücken beschädigt und mehr als 5000 Häuser überschwemmt sein. Tiere ertranken in den Ställen.

    Manche Häuser und Dörfer seien weiterhin abgeschlossen, weil Erdmassen oder Wasserströme den Zugang verhinderten. Dies berichtete der griechische Fernsehsender Skai.

    Ianos Greece
    15 Brücken wurden vom Sturm beschädigt. Rund 5000 Häuser wurden überschwemmt. - Keystone

    Ein Medicane wie «Ianos» ist ein Sturmtief, das sich gegen Ende des Sommers im Mittelmeerraum bilden kann. Dies, wenn das Wasser noch immer hohe Temperaturen aufweist. Griechenland wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Stürmen und Starkregen heimgesucht, oft sind Verletzte und Tote zu beklagen. Erst im August waren bei einem gewaltigen Wärmegewitter über der Insel Euböa acht Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kleinkind.

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