Signa-Pleitier René Benko bekommt Fussfessel
René Benko wird aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Signa-Pleitier bekommt eine Fussfessel und kommt in den überwachten Hausarrest.

Das Wichtigste in Kürze
- Pleitier René Benko wird aus der Untersuchungshaft entlassen.
- Der Signa-Gründer kommt mit einer Fussfessel in den überwachten Hausarrest.
- Am 4. und 5. November muss sich Benko wegen schweren Betrugs erneut vor Gericht verantworten.
Der in der Innsbrucker Justizanstalt in Untersuchungshaft sitzende Signa-Gründer René Benko bekommt die Fussfessel.
Ein entsprechender Antrag auf Überstellung in den elektronisch überwachten Hausarrest wurde am Mittwochvormittag bewilligt
Der Antrag wurde bei einer Haftprüfungsverhandlung am Innsbrucker Landesgericht bewilligt, sagte Benko-Verteidiger Norbert Wess im Anschluss zu Journalisten. Er gehe davon aus, dass sein Mandant noch diese Woche in den Hausarrest komme

Benko war selbst zu der Haftprüfung in seiner Heimatstadt erschienen.
Benko-Prozesse noch nicht zu Ende
Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Signa-Immobilienkonzerns derzeit in 17 verschiedenen Fällen. Benko ist allerdings nicht in allen Verfahren Beschuldigter.
Am 4. und 5. November muss sich Benko erneut vor Gericht verantworten. Dann geht es um Vorwürfe des schweren Betrugs und der Gläubigerschädigung.
Erst Ende September war Benko wegen betrügerischer Krida, also der Schädigung von Gläubigern, rechtskräftig zu 30 Monaten Haft verurteilt worden.
Da er bereits zwei Drittel der Strafe in Untersuchungshaft verbüsst hatte, wurde er bedingt aus der Strafhaft entlassen. Allerdings blieb er wegen weiterer Ermittlungen in Untersuchungshaft.












